Nachrichten vom 16.01.2017

Rhein-Kreis Neuss

Gegner und Befürworter zum Düsseldorfer Flughafenausbau treffen sich bald

In einem Monat treffen sich Gegner und Befürworter, um über den Ausbau des Düsseldorfer Flughafens zu sprechen. An dem Erörterungstermin teilnehmen können alle Menschen aus dem Rhein-Kreis Neuss, die einen Einwand eingereicht haben. Auch die Einwohner der Städte Kaarst, Meerbusch und Neuss sind eingeladen. Rund 41.000 Menschen aus ganz NRW haben sich zum Flughafenausbau geäußert. Nur 70 sprechen sich schriftlich für den Ausbau aus. Bei dem Erörterungstermin sollen die Menschen auf den neuesten Stand gebraucht werden. Außerdem können sie ihre Einwände erklären. Wenn das Landesverkehrsministerium später über den Ausbau entscheidet, sollen diese Argumente einfließen. Der Erörterungstermin ist nicht-öffentlich. Per Ausweis oder Führerschein wird kontrolliert, ob jemand daran teilnehmen darf.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Immer mehr Jugendliche machen mit 17 Jahren ihren Führerschein

Immer mehr Jugendliche im Rhein-Kreis Neuss machen mit 17 Jahren ihren Führerschein. Im letzten Jahr hat die Führerscheinstelle rund 2000 Führerscheine für das sogenannte "Begleitete Fahren ab 17" ausgestellt. Das entspricht fast der Hälfte aller Fahranfänger im Kreis. Im Vergleich zum Start des Begleiteten Fahrens vor 12 Jahren hat sich die Zahl inzwischen fast verzehnfacht. Die Jugendlichen dürfen nur fahren, wenn ein eingetragener Begleiter mit im Auto sitzt.
 
 

Rommerskirchen

B59n-Arbeiten starten in erster Mai-Woche

In der ersten Mai-Woche starten die Bauarbeiten für die neue Ortsumgehung in Rommerskirchen-Sinsteden - die B59n. Das hat die Gemeinde jetzt mitgeteilt. Dass der Startschuss für die Bauarbeiten im Frühjahr fällt, stand schon länger fest. Einen konkreten Termin gab es bisher aber nicht. Sieben Jahre gibt es schon eine Ortsumgehung für Rommerskirchen - Jetzt kommt die für den Ortsteil Sinsteden. Die Anwohner können sich freuen. Seit Jahren sind sie geplagt vom Durchgangsverkehr zwischen Köln und Grevenbroich. Zuerst werde eine Brücke gebaut - dann die Straße, so die zuständige Landesbehörde Straßen NRW. Mitte 2019 soll alles fertig sein. Die Ortsumgehung wird zwei Kilometer lang. Die Kosten liegen bei rund zehn Millionen Euro. Die zahlt der Bund.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Taxipreise vergleichsweise günstig

Die Taxipreise im Rhein-Kreis Neuss sind vergleichsweise günstig. Das zeigt ein Vergleich des Online-Taxiportals Mytaxi. Danach zahlen Kunden im Kreis für eine sechs Kilometer lange Fahrt inklusive Grundpreis knapp über 14 Euro. In Düsseldorf kostet die gleiche Strecke 3,50 Euro mehr. Vor allem der Grundpreis ist im Kreis sehr niedrig - bei den Großstädten ist nur Bonn noch günstiger. Im Vergleich zum letzten Jahr sind die Preise stabil geblieben. Im Jahr davor waren sie durch den Mindestlohn stark gestiegen.
 
 

Neuss

Neues Familienzentrum geplant

Die Stadt Neuss bekommt ein neues Familienzentrum. Das plant das Land NRW. Demnach soll eine bestehende Kita zu dieser speziellen Einrichtung umgewandelt, sprich erweitert werden. Familienzentren bieten neben der Betreuung auch Familienberatung an. So sollen Eltern bei Erziehungsfragen unterstützt werden. Welche Kita zum Familienzentrum wird, entscheidet der Jugendhilfeausschuss. Die Einrichtung soll zum Kindergartenjahr 2017/2018 an den Start gehen. Es wäre dann das 21. Familienzentrum in Neuss.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Landrat will mehr Personal für Kreisleitstelle

Landrat Petrauschke will mehr Mitarbeiter in der Kreisleitstelle einsetzen. Das hat er auf NE-WS 89.4-Anfrage mitgeteilt. Etwa zwei Stellen mehr könne er sich vorstellen, da die Anforderungen an die Mitarbeiter ständig wachsen würden. NE-WS 89.4 liegen Einschätzungen vor, wonach die Leitstelle des Rhein-Kreises Neuss unterbesetzt ist: Danach müssen sich zu wenige Mitarbeiter um zu viele Anrufe kümmern. Die Zahl der Anrufe ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Immer mehr Menschen wählen die 112. Das liege auch am Handy-Zeitalter, sagte der Amtsleiter für Sicherheit und Ordnung. Dadurch habe sich auch die Zahl der Einsätze deutlich erhöht. Diese stieg innerhalb von 5 Jahren von rund 60.000 auf rund 80.000 im Jahr. Die Kreisleitstelle ist zuständig für den Rettungsdienst, die Feuerwehr und den Katastrophenschutz im Rhein-Kreis Neuss.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Mitarbeiter in Kreisleitstelle zum Teil überlastet

Die Mitarbeiter der Kreisleitstelle sind offenbar zum Teil überlastet. Das haben NE-WS 89.4-Recherchen ergeben. Demnach müssen sich zu wenige Mitarbeiter um zu viele Anrufe kümmern. Landrat Petrauschke hält die Kreisleitstelle jedoch nicht für unterbesetzt. Es könne aber vorkommen, dass sich bei Mitarbeitern das subjektive Gefühl einer Überforderung einstelle, so Petrauschke im NE-WS 89.4-Interview. Trotzdem will der Landrat die Zahl der Mitarbeiter in der Kreisleitstelle von 27 auf 29 erhöhen. Dies soll ihm zufolge möglichst schnell passieren, da die Anforderungen an die Mitarbeiter ständig wachsen würden. Auch die Zahl der Einsätze ist gestiegen: innerhalb von 5 Jahren von rund 60.000 auf rund 80.000 pro Jahr. Die Kreisleitstelle ist zuständig für den Rettungsdienst, die Feuerwehr und den Katastrophenschutz im Rhein-Kreis Neuss.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Flüchtlinge: Situation hat sich deutlich entspannt

Die Flüchtlingssituation hat sich im Rhein-Kreis Neuss mittlerweile sehr entspannt. Das sagen die Kommunen auf NE-WS 89.4-Anfrage. Trotzdem fordern sie deutlich mehr Unterstützung vom Land. Die Gelder würden bei Weitem nicht ausreichen, heißt es zum Beispiel aus Grevenbroich. Auch aus anderen Kommunen kommt Kritik. Das Land würde für abgelehnte Asylbewerber zum Beispiel nur drei Monate lang zahlen, heißt es aus Jüchen. Häufig würden die Flüchtlinge aber noch deutlich länger in Deutschland bleiben. Selbst wenn ihr Asylantrag abgelehnt wurde. Auf den zusätzlichen Kosten würden dann die Kommunen sitzen bleiben. Außerdem würde die Landesregierung zugeteilte Flüchtlingsgelder des Bundes nicht an die Kommunen weitergeben, so die Kritik aus Korschenbroich. Aktuell leben etwas über 7000 Flüchtlinge im Kreis.
 
 

Dormagen

Massen-Treffen von Jugendlichen in Horrem

In Dormagen-Horrem haben sich am Wochenende Jugendliche aus Köln und Dormagen möglicherweise zu einer Massenschlägerei verabredet. Die Kreis-Polizei berichtet von einem großen Einsatz mit mehreren Streifenwagen. Anwohner hatten den Notruf gewählt, nachdem sich die Gruppe in der Nähe des Bahnhofs versammelt hatte. Die Beamten haben Platzverweise erteilt. Die genauen Hintergründe sind unklar. Eine verabredete Schlägerei sei nicht ausgeschlossen, heißt es. Dennoch habe sich die Gruppe gegenüber der Beamten sehr kooperativ verhalten.
 
 
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