Nachrichten vom 30.05.2016

Dormagen

Städtisches Trinkwassernetz wird gereinigt

Die Dormagener Energieversorgung EVD reinigt ab heute das städtische Trinkwassernetz. Bis etwa mitte kommenden Monats werden nach und nach die Rohre im nördlichen Stadtgebiet durchgespült. Dadurch will das Unternehmenn mögliche Ablagerungen beseitigen. Die Arbeiten finden immer von 22 Uhr bis 6 Uhr morgens statt, dazu wird das Wasser abgestellt. Die EVD informiert die Anwohner der betoffenen Straßen mindestens zwei Tage vor den Spülungen über den genauen Ablauf der Maßnahme.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Nur wenige Flüchtlinge lassen sich bei uns taufen

Die Kirchen im Rhein-Kreis Neuss haben kaum etwas mit Taufen von erwachsenen Flüchtlingen zu tun. Nur vereinzelt gebe es Nachfragen dazu, heißt es es auf NE-WS 89.4 Nachfrage. Seit Tagen machen in den Medien Meldungen einer Zunahme von Flüchtlings-Taufen die Runde.

Vorsichtig sei mit der Aussage umzugehen, dass Flüchtlinge sich nur taufen lassen, weil sie sich dann bessere Chancen bei ihrem Asylantrag ausrechnen, so der katholische Oberpfarrer Assmann. Die Taufvorbereitung dauere gut ein Jahr und damit länger als die Bearbeitung eines manchen Asylantrages. Der evangelische Superintendent Denker betont außerdem, dass viele Flüchtlinge vor einer christlichen Taufe zurückschrecken. Damit würden sie sich in den islam-geprägten Flüchtlingsunterkünften einem hohen Risiko aussetzen.
 
 

Grevenbroich/Rhein-Kreis Neuss

RWE bekommt staatliche Unterstützung

Die Stilllegung der RWE Braunkohlekraftwerke im Rhein-Kreis Neuss darf staatlich unterstützt werden. Das hat die EU-Kommission entschieden. Sie hat grünes Licht für die geplanten Geldspritzen in Höhe von 1,6 Milliarden Euro gegeben. Deutschlandweit sollen acht Kraftwerke vom Netz gehen. Als Ausgleich bekommen die Kraftwerksbetreiber Geld von der Bundesregierung. So sollen die Gewinne, die ihnen entgehen, kompensiert werden. Das Geld zahlen am Ende die Stromkunden.

Um den CO2-Ausstoß zu verringern, hatte die Bundesregierung entschieden, Braunkohlekraftwerke schnell zu schließen. Innerhalb der nächsten drei Jahre. Bei uns im Rhein-Kreis sind drei Kraftwerksblöcke betroffen. In Grevenbroich-Frimmersdorf und Neurath. Für mögliche Strom-Engpässe sollen sie aber im Stand-by-Modus noch ein paar Jahre bereit stehen. Der Betriebsrat von RWE hatte zuletzt damit gerechnet, dass durch die Kraftwerkspläne 74 Arbeitsplätze wegfallen.
 
 

Dormagen

Weniger Stammzellenspender als erhofft

Fast 100 Menschen kamen gestern nach Dormagen um Stammzellen zu spenden. Das sagte uns die deutsche Knochenmarkspenderdatei. Es seien weniger Spender gekommen als erhofft, hieß es. Gesucht wird ein Stammzellenspender für ein einjähriges Kind, das Blutkrebs hat. Die Wahrscheinlichkeit, dass in Dormagen ein passender Spender gefunden werde, sei statistisch betrachtet sehr gering, so eine Sprecherin. In sechs Wochen weiß man mehr. Dann sind alle Proben vom Labor ausgewertet.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Weniger meldepflichtige Erkrankungen

Das Gesundheitsamt im Rhein-Kreises Neuss hat seit Anfang des Jahres weniger meldepflichtige Erkrankungen registriert als im Vorjahreszeitraum. 900 waren es seit Beginn des Jahres. Im letzten Jahr waren es im gleichen Zeitraum etwa 70 mehr. Zu den meldepflichtigen Erkrankungen gehören beispielsweise Salmonellen-Erkrankungen, Hepatitis oder Tuberkulose. Das Kreisgesudheitsamt zeigt alle Infektionskrankheiten und Statistiken jetzt im Internet.

 
 

Neuss/Korschenbroich

Nach Blitzeinschlag - S8 fährt wieder

Seit 10.55 Uhr fährt wieder die S-Bahn zwischen Neuss und Mönchengladbach. Das sagte uns die Deutsche Bahn. Die Züge hätten zwar noch Verspätungen. Man gehe davon aus, dass sich das in den nächsten Stunden einpendele. In Mönchengladbach war ein Blitz in eine Oberleitung eingeschlagen. S-Bahnen konnten nicht mehr fahren. Betroffen war unter anderem die S8, die von Düsseldorf über Neuss und Korschenbroich nach Mönchengladbach fährt.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Rheinpegel steigt - keine dramatische Hochwasserlage

Trotz des vielen Regens in der letzten Nacht gibt es in Dormagen keine Probleme mit Hochwasser. Das sagte uns der Deichgräf. Aktuell liege der Pegel bei 4, 28 Meter. Innerhalb der nächsten zwei Tage werde zwar ein Anstieg auf etwa 6,50 Meter erwartet. Das gebe aber keinen Anlass zur Sorge. Erst ab einem Pegel von 10 Metern werde die Lage dramatischer. Auch in Neuss ist man entspannt. Möglicherweise würden am Donnerstag Wege in Uedesheim gesperrt. Das stehe aber noch nicht fest.
 
 

Grevenbroich

EU-Kommission erlaubt finanzielle Unterstützung der Braunkohle-Kraftwerksbetreiber

Die Stilllegung der RWE Braunkohlekraftwerke in Grevenbroich darf staatlich unterstützt werden. Das hat die EU-Kommission entschieden. Sie hat grünes Licht für die geplanten Geldspritzen in Höhe von 1,6 Milliarden Euro gegeben. Deutschlandweit sollen acht Kraftwerke vom Netz gehen. Als Ausgleich bekommen die Kraftwerksbetreiber Geld von der Bundesregierung. So sollen die Gewinne, die ihnen entgehen, kompensiert werden. Das Geld zahlen am Ende die Stromkunden.
Um den CO2-Ausstoß zu verringern, hatte die Bundesregierung entschieden, Braunkohlekraftwerke schnell zu schließen. Innerhalb der nächsten drei Jahre. Bei uns im Rhein-Kreis sind drei Kraftwerksblöcke betroffen. In Grevenbroich-Frimmersdorf und Neurath. Für mögliche Strom-Engpässe sollen sie aber im Stand-by-Modus noch ein paar Jahre bereit stehen. Der Betriebsrat von RWE hatte zuletzt damit gerechnet, dass durch die Kraftwerkspläne 74 Arbeitsplätze wegfallen.
 
 

Neuss

Schwerer Unfall bei Privat-Party

Bei einer Privat-Party im Neusser Stadionviertel kam es am Wochenende zu einem schweren Unfall. Laut Polizei war eine 20-jährige nachts auf das Flachdach eines Hauses geklettert. Aufgrund der Dunkelheit habe sie vermutlich die Orientierung verloren. Sie stürzte sechs Meter in die Tiefe. Schwer verletzt kam sie ins Krankenhaus. Warum die junge Frau auf das Dach kletterte ist aber noch unklar. Die Polizei geht nach jetzigem Stand der Ermittlungen von einem tragischen Unfall aus.
 
 

Neuss/Korschenbroich

Oberleitungsschaden - S8 fährt im Moment nicht

Die S-Bahn zwischen Neuss und Mönchengladbach fährt im Moment nicht. Das sagte uns die Deutsche Bahn. Auf der Strecke gibt es demnach einen Oberleitungsschaden. Ob Unwetter Schuld seien, stehe noch nicht fest, so die Bahnsprecherin. Betroffen ist unter anderem die S8, die von Düsseldorf über Neuss und Korschenbroich nach Mönchengladbach fährt. Die S-Bahn-Haltestellen werden laut Bahn jetzt von einem Regionalexpress angefahren. Es gebe bis zu 30 Minuten Verspätung. Wann der Schaden behoben ist, steht noch nicht fest.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Milchgipfel - Bauern blicken gespannt nach Berlin

Die Milchbauern aus dem Rhein-Kreis Neuss blicken heute gespannt auf den Milchgipfel in Berlin. Hier wird Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt mit Vertretern von Bauern, Milchwirtschaft und Handel über den Milch-Preis sprechen. Idealerweise soll es schon Lösungen geben.
Der Bundeslandwirtschaftsminister hat schon schnelle Hilfen in Aussicht gestellt. Im Gespräch sind mindestens 100 Millionen Euro. Im Moment bekommen die Milchbauern höchstens 25 Cent für den Liter. Das seien Preise jenseits der Schmerzgrenze, heißt es von der Kreisbauernschaft Neuss. Das liege beispielsweise an der schwachen internationalen Nachfrage, oder am Importstopp in Russland. Das sorgt für zu viele Milch-Vorräte und dadurch sinkt der Preis. Im Rhein-Kreis Neuss gibt es aktuell noch 25 Milchbauern.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

TÜV vergibt gute Noten an die Rettungsdienste

Rettungsdienst, Feuerwehr- und Katastrophenschutz bei uns im Rhein-Kreis Neuss bekommen gute Noten vom TÜV. Er hat die Kreis-Leitstelle für ihre Arbeit ausgezeichnet. Weitere Auszeichnungen gingen an die Leitstellen der benachbarten Kreise Heinsberg, Kleve und Viersen.
Besonders bei der Hilfe von Wiederbelebung über das Telefon, schneidet die Leitstelle des Rhein-Kreises Neuss gut ab. Im letzten Jahr hat sie insgesamt rund 500.000 Notrufe angenommen. Im Jahr davor waren es deutlich weniger: Etwa 300.000. Pro Schicht koordinieren etwa vier erfahrene Feuerwehrleute und ausgebildete Rettungsassistenten die Anrufe. Bei uns im Rhein-Kreis Neuss sind insgesamt rund 2000 Feuerwehrleute und Rettungsdienst-Helfer von Meerbusch bis Rommerskirchen im Einsatz.
 
 

Meerbusch

Lebensgefährliche Messerstecherei in Obdachlosenunterkunft

In einer Obdachlosenunterkunft an der Strümper Straße in Meerbusch, gab es am Wochenende eine Messerstecherei. Laut Polizei gab es Streit zwischen zwei betrunkenen Männern. Einer von ihnen soll ein Messer gezogen und zugestochen haben. Der 32-jährige Mann wurde lebensgefährlich verletzt. Der mutmaßliche Täter wurde noch vor Ort festgenommen. Wegen versuchten Totschlags sitzt er jetzt in Untersuchungshaft. Worum es bei dem Streit ging, ist noch unklar.
 
 
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