Nachrichten vom 25.02.2017

Rhein-Kreis Neuss/Kön/Düsseldorf

Sicherheit an Karneval

Morgen ziehen in vielen Kommunen im Rhein-Kreis Neuss Karnevalsumzüge durch die Straßen. Die Polizei wird diese verstärkt überwachen. Wegen der Terrorlage wird zum Beispiel der Kappessonntagsumzug in Neuss teilweise mit Gittern abgesperrt. Außerdem werden Polizisten mit Maschinenpistolen eingesetzt. In den großen Karnevalshochburgen Köln und Düsseldorf reichen die Sicherheitsvorkehrungen noch weiter. Beide Städte sperren am Sonntag und Rosenmontag die Innenstadt für LKW. So soll ein Anschlag wie in Berlin oder Nizza verhindert werden. Außerdem gibt es in beiden Städten mehr Videoüberwachung. Die Bundespolizei will zudem Züge und Bahnhöfe noch stärker kontrollieren.
 
 
 

Korschenbroich

Vermarktung neuer Baugrundstücke verzögert sich

In Korschenbroich verzögert sich die Vermarktung von neuen Baugrundstücken. Im Neubaugebiet "An der Niers-Aue" gibt es laut Stadt Probleme bei der Vermessung. Daher könne das Bewerbungsverfahren für die Grundstücke wahrscheinlich erst Ende März starten. Ab April will die Stadt die Straßen für das Neubaugebiet bauen. Erst danach können neue Grundstücke bebaut werden. Wer sich für ein Grundstück in Korschenbroich interessiert, kann sich jetzt schon auf der Homepage der Stadt registrieren.
 
 
 

Grevenbroich

Neuer Kommandowagen für Rettungskräfte

Die Stadt Grevenbroich hat einen neuen Kommandowagen angeschafft. Der Wagen sei für die Rettungskräfte wichtig und habe eine Komplettausstattung. Notärzte könnten so direkt am Unfallort wichtige Maßnahmen durchführen. Weil die Stadt sparen möchte, hat sie den Wagen gebraucht gekauft und rund 39 Tausend Euro bezahlt. Damit sei das Thema "Neues Auto" vom Tisch, sagt Bürgermeister Krützen. Der neue Einsatzwagen soll bereits in den nächsten 4 Wochen zum Einsatz kommen.
 
 
 

Neuss

Morgen großer Kappessonntagumzug

Über 3.000 Jecken ziehen morgen beim Kappessonntagumzug durch die Neusser Innenstadt. Laut dem Neusser Karnevalsausschuss sind fast 40 Wagen mit dabei. Damit ist der Umzug nochmal größer als im letzten Jahr. Erstmals werden Zufahrtswege in der City mit Gittern versperrt. Das ist eine Reaktion auf die LKW-Anschläge in Berlin und Nizza. Im Zuge der erhöhten Terrorgefahr wollen Polizei und Ordnungsamt vorbereitet sein. Darum wird es deutlich mehr Polizeipräsenz geben. Sanitäts- und Rettungsdienst haben ihre zentrale Sammelstelle auf dem Freithof. Der Kappessonntagumzug startet morgen um 13.11 Uhr an der Zollstraße. Schon ab 11 Uhr werden weite Teile der Innenstadt gesperrt sein. Busse fahren dann Umleitungen. Die Rheinbahn fährt ab dem Vormittag nicht mehr durch die City. Alle Infos finden Sie auf news894.de. NE-WS 89.4 überträgt den Umzug live im Radio.

Sperrung folgender Straßenbereiche ab 11 Uhr bis ca. 16 Uhr:
- Augustinusstraße zwischen Stadthallenparkplatz und Selikumer Straße sowie Selikumer Straße zwischen Nordkanalallee und Augustinerstraße.
- Ausfahrt Hessenstraße in die Obertorstraße
- Mühlen, Oberstraße und Windmühlengasse, am Stadtarchiv
 
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Karneval: Busse und Bahnen fahren anders, Straßen werden gesperrt

An den Karnevalstagen müssen sich die Menschen im Rhein-Kreis Neuss auf viele Änderungen im Verkehr einstellen. Unter anderem sind wegen des Kappessonntagzuges morgen Nachmittag mehrere Straßen gesperrt. Auch die Busse und Bahnen fahren deshalb teilweise anders. Stadtwerke, Rheinbahn und der Stadtbus Dormagen setzen über die Karnevalstage deutlich mehr Busse ein. Sie fahren öfter und bis tief in die Nacht. Allerdings fahren sie morgen und Montag anders als sonst. Morgen fahren die Busse in Neuss ab 11 Uhr wegen des Kappessonntagzuges nicht mehr durch die Innenstadt. Autofahrer kommen aber trotzdem zu den Parkhäusern Tranktor und Rheintor. Am Rosenmontag gibt es auch in Neuss-Holzheim Umleitungen wegen des Umzugs.
 
 
 

Meerbusch

Neue Kita-Gebühren ab August

In Meerbusch gibt es ab August neue Kita-Gebühren. Die Rheinische Post berichtet, dass Eltern ab einem Einkommen von 97.000 Euro im Jahr bald mehr zahlen müssen. Eltern mit weniger Einkommen sollen bis zu 20 Prozent sparen. Der Stadtrat habe dafür jetzt den Weg frei gemacht. Eltern mit einem Einkommen von unter 30.000 Euro sollen auch weiterhin keine Kita-Beiträge zahlen müssen.
 
 
 

Dormagen

Stadt sammelt Spenden für neue Kinderseilbahn

Die Stadt Dormagen sammelt Spenden für eine neue Kinderseilbahn. Die Anlage soll auf einem Spielplatz in Delhoven gebaut werden. Dort hatte vor Jahren schon einmal eine Seilbahn gestanden. Sie musste aber abgebaut werden, weil sie marode war. Mit der Spendenaktion wolle man jetzt eine neue bauen, so die Stadt. Eine neue Seilbahn kostet rund 18.000 Euro. Mehr als die Hälfte soll durch Spenden finanziert werden.
 
 
 
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