Nachrichten vom 25.07.2016

Korschenbroich

Kritik am neuen "Holzkamp" Gebiet

Die Korschenbroicher können noch bis heute Einwendungen gegen die Bebauung des Kleinenbroicher Holzkamp-Gebietes abgeben. Auf dem rund sechs Hektar großen Gebiet sollen nächstes Jahr 70 Häuser und das neue Gerätehaus für die Feuerwehr gebaut werden. Kritik kommt von einem Verkehrsexperten. Er findet es bedenklich, dass die Zufahrt zum Neubaugebiet über den Kreisel am Seniorenzentrum erfolgen soll. Von der Stadt heißt es: das stehe noch gar nicht fest - der Bauausschuss müsse noch entscheiden.
 
 

Meerbusch-Osterath

Neue große Wohngebiete in Planung

In Meerbusch Osterath könnten bald zwei neue große Wohngebiete entstehen. 800 Wohnungen sind angedacht. 30 Prozent seien für den sozialen Wohnungsbau geplant, so die Stadt. Mit dem Bauprojekt soll der gesamte Ortskern attraktiver gemacht werden. Die Stadtplaner in Meerbusch haben schon grünes Licht für das Projekt gegeben. Wer es baut steht allerdings noch nicht fest. Entsprechend ist auch noch nicht klar, wann die Bauarbeiten starten.
 
 

Rommerskirchen

Neue Kita geht an den Start

In Rommerskirchen laufen die letzten Vorbereitungen für den Start einer neuen Kita. In einer Woche ziehen die 35 Kinder ein. Aktuell würden die Handwerker noch Kleinigkeiten erledigen, sagte uns eine Gemeindesprecherin. Die neue Kita am Gorchheimer Weg ist 500 Quadratmeter groß. Fast ein Jahr wurde sie gebaut. Die Kosten liegen bei rund 1,5 Millionen Euro. Der Bau der Kita war notwendig, weil die Nachfrage nach Kita-Plätzen in Rommerskirchen groß ist.
 
 

Dormagen

Bauarbeiten: Straßensperrung und Umleitungen beachten

Die Düsseldorfer Straße in Dormagen ist ab heute teilweise gesperrt. Im Bereich der Borsigstraße werden Gasleitungen für ein neues Gewerbegebiet verlegt. Außerdem werden die Stromleitungen erneuert. Zuständig dafür ist die Energieversorgung Dormagen. Die Bauarbeiten dauern mehr als 2 Monate. Die Kosten liegen bei 150 000 Euro. Weil Parallel auf der Düsseldorfer Straße die Fahrbahn verbreitert wird, wird der Verkehr durch eine Baustellenampel geregelt und es gibt Umleitungen.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Hinweise zur Kindeswohlgefährdung angestiegen

Die Jugendämter im Rhein-Kreis Neuss sind im letzten Jahr rund 580 Hinweisen auf Kindeswohlgefährdung nachgegangen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes waren Kinder in ihrem Elternhaus in rund 210 Fällen mehr oder weniger stark gefährdet. Im Vergleich zum Vorjahr haben die Hinweise zugenommen. In vielen Fällen meldeten sich Verwandte, Freunde oder Nachbarn bei der Polizei, um auf mögliche Probleme hinzuweisen.

Der Hauptgrund, warum Eltern plötzlich ihre Kinder schlagen, oder vernachlässigen, sei vor allem die Überforderung. Das sagte das Kreisjugendamt im Gespräch mit NE-WS 89.4. Die Eltern wüssten nicht mehr, wie sie Situationen lösen könnten und würden in ihrer Verzweiflung dann beispielweise mit Gewalt reagieren. Das Kreisjugendamt setzt auf frühe Hilfen und versucht die Eltern schon bei der Geburt des Kindes aufzuklären. Dafür gibt es eine extra Neugeborenen-Begrüßung. Überforderte Eltern können sich auch jederzeit an das Jugendamt wenden.
 
 

Dormagen

Riesige illegale Müllkippe entdeckt

Eine riesige wilde Müllkippe beschäftigt im Moment die Stadt Dormagen. Gefunden wurde sie zwischen den Feldern an der Haberlandstraße in der Nähe der A57. Da dort tonnenweise Müll abgeladen wurde, geht die Stadt davon aus, dass für den Transport ein LKW oder ein großer Anhänger unterwegs war. Jedes Jahr wird illegal Müll entsorgt. In vielen Städten im Rhein-Kreis Neuss ist das immer wieder ein Problem. Und das kostet am Ende den Steuerzahler jedes Jahr tausende Euros. Der muss die Entsorgung nämlich bezahlen. Bei der Müllkippe in Dormagen sind es Abfälle aus einer Bausanierung. Die Stadt hofft jetzt in dem Müllberg Hinweise zu finden, wer den Müll dort illegal abgeladen hat. Sollte derjenige ausfindig gemacht werden, drohen heftige Geldstrafen.
 
 

Meerbusch

Auto überschlägt sich

In Meerbusch gab es gestern einen schweren Verkehrsunfall. Ein Autofahrer war auf der Meerbuscher Straße unterwegs, als er die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Das Auto überschlug sich und prallte gegen einen Baum. Vier Menschen wurden verletzt - darunter ein dreijähriges Kind. Die Straße war zeitweise komplett gesperrt.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Sommerschlussverkauf startet

In den Geschäften im Rhein-Kreis Neuss startet heute der Sommerschlussverkauf. Laut dem Rheinischen Einzelhandelsverband gibt es Rabatte von bis zu 70 Prozent auf Hosen, T-Shirts oder auch Badesachen. Erfahrungsgemäß locke das die Menschen in die Geschäfte, heißt es.
Seit über zehn Jahren können die Einzelhändler selbst entscheiden, wann sie bei der Saisonware Rabatte vergeben. Viele Einzelhändler halten sich aber noch an das traditionelle Datum in der letzten Juli-Woche. Bis vor einigen Tagen sei die Kauflaune im Kreis noch gering gewesen. Das gute Wetter habe aber für einen Verkaufsanstieg von Sommersachen gesorgt, so der Einzelhandelsverband. Man hoffe, dass es in den nächsten Woche so bleibe. Der Sommerschlussverkauf geht noch bis Anfang September.
 
 

Dormagen

Neue Flüchtlingsunterkunft bald bezugsfertig

Die neue Flüchtlingsunterkunft an der Kieler Straße in Dormagen ist bald bezugsfertig. Die letzten Restarbeiten würden noch laufen, sagte uns ein Stadtsprecher. Anfang August könnten die ersten Flüchtlinge einziehen.
Im Rhein-Kreis Neuss kommen zwar im Moment immer weniger Flüchtlinge an - die Stadt will aber vorbereitet sein. Man rechne damit, bis Ende des Jahres 350 Flüchtlinge in Dormagen unterbringen zu müssen. Dafür baut die Stadt insgesamt fünf neue Unterkünfte. Die an der Kieler Straße bietet Platz für 150 Flüchtlinge. Auch die Unterkunft am Rudolf-Harbig-Weg soll in den nächsten Wochen fertig sein.
 
 

Grevenbroich-Orken

Schützenfest: Polizei verbietet traditionelles "musikalisches Wecken"

Beim Schützenfest in Grevenbroich-Orken gab es gestern Ärger mit der Polizei. Die hatte das traditionelle musikalische Wecken morgens um 5 Uhr untersagt. Nachbarn sollen sich über Lärm beschwert haben. Das sorgte für großen Unmut bei den Schützen. Die Polizei hat das Verbot später bedauert. Für das traditionelle Wecken müder Schützen gebe es Ausnahmen beim Lärmschutz - das sei den Beamten nicht bekannt gewesen, sagte uns eine Polizeisprecherin.
 
 
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