Nachrichten vom 26.04.2017

Rhein-Kreis Neuss

Weniger Krankmeldungen im letzten Jahr

Im Rhein-Kreis Neuss hat es letztes Jahr weniger Krankmeldungen gegeben. Das sagte die Krankenkasse AOK in einer jetzt veröffentlichten Studie. In den vier Jahren davor waren die Krankmeldungen immer weiter gestiegen. Arbeitnehmer im Rhein-Kreis Neuss waren im letzten Jahr durschnittlich fast zwölf Tage krank. Laut AOK haben sich die meisten wegen Muskel-Skelett-Erkrankungen, wie beispielsweise Rückenschmerzen krankschreiben lassen. Danach folgen Arbeitsausfälle durch psychische Erkrankungen. In diesem Bereich sind die Zahlen gestiegen. Auf dem dritten Platz liegen Atemwegserkrankungen, wie Grippe und Erkältungen. Bei der AOK sind rund 128.000 Menschen in unserem Kreis versichert.
 
 
 

Grevenbroich

Stadt informiert über die geplante Sanierung der L142

Die Stadt Grevenbroich informiert heute Nachmittag über die geplante Sanierung der L142. Unter anderem ist Bürgermeister Klaus Krützen anwesend, um über die einzelnen Bauabschnitte zu berichten. Dabei geht es auch um die nötigen Umleitungen. Die L142 wird für eine halbe Million Euro saniert. Die Straße soll einen Flüsterasphalt bekommen, der den Straßenlärm dämpft. Die Sanierung startet in Wevelinghoven und endet kurz vor Grevenbroich-Neukirchen. Die Arbeiten beginnen vorraussichtlich mitte des Jahres und dauern bis nächstes Jahr. Das Geld für die Sanierung kommt vom Land NRW. Insgesamt will es in ganz NRW über 127 Millionen Euro in die Straßen stecken.
 
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Grüne erinnern am heutigen Tschernobyl-Gedenktag an nukleare Risiken

Zum 31. Mal jährt sich heute die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Die Neusser Grünen nehmen das zum Anlass und warnen vor einer erneuten Katastrophe mit Auswirkungen auf den Rhein-Kreis Neuss. Das Pannen-anfällige Atomkraftwerk Thiange stehe nur 100 km von Neuss entfernt, so die Grünen. Sie rufen dazu auf, in zwei Monaten an einer Menschenkette teilzunehmen. Der Reaktor müsse abgeschaltet werden. Der Rhein-Kreis Neuss hat rund 400.000 Jod-Tabletten für den Fall eine atomaren Störfalls eingelagert.
 
 
 

Dormagen

Bürgermeister macht eine Kindersprechstunde

In Dormagen gibt es heute Nachmittag eine Kindersprechstunde. Bürgermeister Lierenfeld nimmt sich zwei Stunden Zeit für Wünsche und Probleme von Kindern und Jugendlichen. Themen sind möglicherweise der Zustand von Spielplätzen, das Angebot in den Jugendzentren oder auch Gefahrenstellen auf dem Schulweg. In Dormagen gibt es bereits seit 26 Jahren ein Kinderparlament. Auch da wird die junge Generation ins Stadtgeschehen eingebunden. Die Kindersprechstunde heute ergänze das Angebot, heißt es.
 
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Kreisausschuss beschäftigt sich heute mit den rund 3 500 Flüchtlingen

Der Kreisausschuss beschäftigt sich heute Nachmittag mit den rund 3 500 Flüchtlingen die im Rhein-Kreis Neuss leben. Neben Bildungsangeboten geht es auch um Flüchtlinge ohne Bleibeperspektive. Immer noch würden den Kommunen diese Flüchtlinge zugewiesen. Deswegen hat Landrat Petrauschke einen Brief an NRW-Innenminister Jäger geschrieben. Er appelliert Flüchtlinge ohne Bleibeperspektive in Landesunterkünften unterzubringen. Dort gebe es genug freie Plätze. Die Kommunen könnten dann Geld und Arbeitszeit sparen.
 
 
 

Dormagen

Seveso-Gutachten: Fachmarktzentrum nicht umsetzbar

Ein neues Fachmarktzentrum in Dormagen auf dem Gelände der alten Zuckerfabrik ist vom Tisch. Das sagt ein Gutachten, das jetzt im Planungsausschuss vorgestellt wurde. Das sogenannte Seveso-Gutachten hatte geprüft, inwieweit eine Bebauung in der Nähe des Chemparks möglich ist. Es ging darum, ob das Gelände weit weg genug ist von Unternehmen, die mit gefährlichen Stoffen arbeiten. Jetzt ist klar: Einzelhandel darf sich dort nicht ansiedeln. Das habe man dem Investor Edeka schon mitgeteilt, so der Bürgermeister von Dormagen.
 
 
 

Korschenbroich

Großes Baugebiet an der Niers-Aue wird erschlossen

Demnächst wird ein neues großes Baugebiet in Korschenbroich erschlossen. Heute Vormittag ist der erste Spatenstich. An der Niers-Aue entstehen in einem ersten Schritt rund 150 Baugrundstücke vor allem für Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften. Das Interesse ist groß. Laut Stadt gibt es viele Bauwillige. Die Stadt will ein Drittel der Grundstücke selbst vermarkten. Der Rest geht über einen Bauträger. Für die Stadt ist das Baugebiet von großer Bedeutung. Man hoffe auch Menschen von außerhalb nach Korschenbroich zu holen, heißt es. Die Stadt nimmt pro Quadratmeter 300 Euro. Die Erschließung des Gebietes startet demnächst. Im späten Herbst könnten die ersten Bauarbeiten beginnen.
 
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Kreiswirtschaftsförderung: Trotz weltweiter Krisen optimistisch

Trotz internationaler Probleme schaut die Wirtschaftsförderung im Rhein-Kreis Neuss optimistisch in die Zukunft. Die Beziehungen zur Türkei würden wegen der politischen Lage zwar nicht mehr so intensiv verfolgt. Dafür richte sich der Fokus auf Unternehmen aus Japan und Großbritannien, so der Chef der Kreiswirtschaftsförderung. Im und um den Rhein-Kreis Neuss gebe es eine große japanische Gemeinde - damit sei der Kreis auch für Unternehmen aus Japan interessant. Dazu reist die Kreiswirtschaftsförderung in gut zwei Wochen nach Japan. Außerdem sei man in Gesprächen mit Firmen aus Großbritannien, die wegen des Brexits möglicherweise einen Standort in Europa suchen werden. Zusätzlich wurden in dieser Woche auf der Hannover-Messe weitere Gespräche geführt - mit Unternehmen, die sich im Rhein-Kreis Neuss ansiedeln könnten.
 
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Kommunen haben nur vereinzelt mit "Reichsbürgern" zu tun

Die Kommunen im Rhein-Kreis Neuss haben bisher nur vereinzelt mit sogenannten "Reichsbürgern" zu tun. Diese würden zum Teil in den Ämtern auftauchen um ihren Personalausweis oder Reisepass zurückzugeben - weil sie die Bundesrepublik Deutschland als Staat nicht anerkennen. In Grevenbroich gab es Fälle bei denen Reichsbürger ihr Knöllchen nicht bezahlen wollten, weil sie den Bußgeldbescheid nicht anerkannten. Meerbusch und Neuss sprechen von Einzelfällen, bei denen diese Menschen versucht haben, ihren Pass zurückzugeben. Die Mitarbeiter dürfen Ausweispapiere aber nicht zurücknehmen. Seit im letzten Jahr ein sogenannter Reichsbürger in Franken einen SEK-Beamten erschossen hat, wird immer wieder über diese Menschengruppe gesprochen.
 
 
 

Dormagen

Seveso-Gutachten: Wohnprojekt könnte realisiert werden

Einem neuen Wohnviertel in Dormagen nahe der alten Zuckerfabrik steht offenbar nichts mehr im Wege. Das sagt das sogenannte Seveso-Gutachten, das die Stadt jetzt vorgestellt hat. Die TÜV-Prüfer hatten untersucht, inwieweit eine Bebauung in der Nähe des Chemparks möglich ist. Die Baugenossenschaft Dormagen will dort 90 Wohnungen bauen. In dem Gutachten ging es darum, ob das Gelände der alten Zuckerfabrik weit weg genug ist von Unternehmen, die mit gefährlichen Stoffen arbeiten. Jetzt steht fest: die erforderlichen Mindestabstände sind geringer als gedacht, damit stünde dem Bauprojekt der Genossenschaft nichts mehr im Wege. Es werde aber spezielle Bau-Vorschriften geben, so die Stadt. Außerdem muss das Seveso-Gutachten noch von den zuständigen Behörden anerkannt werden.
 
 
 

Dormagen

Helmut-Schmidt-Platz wird gefeiert

In Dormagen wird heute Abend aus dem Marktplatz der Helmut-Schmidt-Platz. Die Namensänderung wird groß gefeiert. Dormagens Bürgermeister Lierenfeld und der ehemalige Vizekanzler Franz Müntefering werden die neuen Straßenschilder enthüllen. Auf die Adressen der Anwohner hat das Ganze keine Auswirkung. Dormagen gehört nach eigenen Angaben zu den ersten Städten in Deutschland, die dem verstorbenen Alt-Kanzler Schmidt eine Straße widmen. Um ihn als Vorbild in Erinnerung zu halten, heißt es.
 
 
 
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