Nachrichten vom 27.06.2016

Rommerskirchen

Bürgermeister: Gemeinde wird von Kuba-Partnerschaft profitieren

Eine kubanische Partnerstadt wäre für die Gemeinde Rommerkirchen ein großer Gewinn. Das schätzt Bürgermeister Martin Mertens so ein. Es gehe einmal um den Austausch mit Land und Leuten, aber natürlich auch um wirtschaftliche Beziehungen. Gerade in der Landwirtschaft könnten beide Seiten voneinander profitieren. In Rommerskirchen werden zum Bespiel viele neue Getreidesorten getestet. Diese könnten auch auf Kuba angebaut werden. Der Verein "Soli Kuba" hatte die Partnerschaft angeregt. Er kümmert sich um soziale Projekte vor Ort. Erste Gespäche mit einer kubanischen Botschafterin gab es schon. Im August soll besprochen werden, welche kubanische Stadt zur Gemeinde Rommerskirchen passt.
 
 

Neuss

Große Logistikkonferenz startet

In Neuss startet heute Abend eine große Logistikkonferenz. Unter anderem Verkehrsminister Dobrindt, Bundesgesundheitsminister Gröhe und Bürgermeister Breuer sprechen über die Zukunft der Logistik und des Güterverkehrs in Deutschland. Es geht vor allem darum, was Deutschland tun muss, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Viele Unternehmen aus dem Rhein-Kreis Neuss kritisieren immer wieder, dass die Bundesregierung nicht genug Geld in eine gute Infrastruktur steckt. Vor allem die Straßen seien teilweise in einem schlechten Zustand. Ein Beispiel: Die Leverkusener Brücke auf der A1. Seit über zwei Jahren dürfen keine LKW über 3,5 Tonnen mehr über die Brücke fahren, weil sie marode ist. Beispielsweise beim Dormagener Chempark sorgt das täglich für Mehrkosten im fünfstelligen Bereich.
 
 

Grevenbroich

Wie entwickelt sich Neurath in den nächsten Jahren?

In Grevenbroich-Neurath stellt eine Expertin heute Abend vor, wie sich der Stadtteil weiterentwickeln könnte. Fast zwei Jahre lang hat sie im Aufrag der Stadt ein Konzept erstellt. Die Neurather können auf dem Treffen auch darüber abstimmen, welche Projekte zuerst angegangen werden sollen. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort hat die Planerin die Stärken und Schwächen von Grevenbroich-Neurath herausgearbeitet. Anwohner haben unter anderem kritisiert, dass Angebote für Jugendliche und Einkaufsmöglichkeiten fehlen und dass die Straßen in einem schlechten Zustand sind. Mehrere Arbeitsgruppen haben deshalb Ideen entwickelt, wie sich Neurath weiterentwickeln kann.
 
 

Korschenbroich

RE 4 hält jetzt auch in Korschenbroich

Der Regionalexpress 4, von Mönchengladbach über Neuss nach Düsseldorf, hält jetzt auch an den Bahnhöfen in Korschenbroich und Kleinenbroich. Allerdings nur morgens im Berufsverkehr und auch nur in Fahrtrichtung Düsseldorf. So soll die S-Bahnlinie 8 entlastet werden. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr hatte um die Neuregelung gebeten. Morgens sei die S-Bahn immer sehr voll, so eine Sprecherin. Man erhoffe sich Entlastung.
 
 

Neuss

15.000 Besucher bei Shakespeare-Festival

Mehr als 15.000 Menschen waren in diesem Jahr beim Shakespeare-Festival im Neusser Globe Theater. Das waren in etwa genauso viele Besucher wie im letzten Jahr. Laut dem Veranstalter waren fast alle Stücke komplett ausverkauft. Zum ersten Mal gab es in diesem Jahr auch ein eigenes Theaterstück für Kinder. Einen Monat lang sind im Globe Theater verschiedene Shakespeare-Stücke gespielt worden. Nächstes Jahr geht das Festival von Anfang Juni bis Anfang Juli.
 
 

Neuss-Hoisten

Wieder Klage gegen Windräder

Die Klagewelle gegen die geplanten Windräder in Neuss-Hoisten geht weiter. Erneut hat ein Anwohner eine Klage eingereicht. Das teilte uns die Bürgerinitiative mit. Zur Begründung heißt es: Sein Grundstück liege in einem reinen Wohngebiet. Dort würden die Windräder die maximale Lautstärke überschreiten.
Anfang des Monats hatte der Aufsichtsrat der Neusser Stadtwerke entschieden, dass südlich von Neuss Hoisten zwei umstrittene Windräder gebaut werden. Die Windräder hatten das Oberverwaltungsgericht in Münster beschäftigt. Anwohner hatten geklagt, die Windräder stünden zu nah an ihren Häusern. Das Gericht hatte den Bau aber erlaubt. Jetzt klagt wieder ein Anwohner.
Durch die neuen Windräder sollen künftig mehr als 3 000 Haushalte mit Strom aus Windenergie versorgt werden.
 
 

Neuss

Bauarbeiten auf A46 verzögern sich voraussichtlich bis Mittwoch

Bauarbeiten auf der A46 zwischen der Fleher Brücke und dem Autobahndreieck Neuss Süd sorgen seit heute Morgen für kilometerlange Staus auf der Autobahn und im Neusser Stadtgebiet. Es staut sich bis in die Neusser Innenstadt. Aufgrund des Wetters haben sich die Bauarbeiten verzögert. Ursprünglich sollten sie heute Morgen fertig sein. Jetzt dauern sie bis Mittwochmorgen. Das sagte uns gerade die zuständige Landesbehörde Straßen NRW. Auf der Autobahn wird die Fahrbahndecke saniert. Für Autofahrer bedeutet das, die Auffahrt Neuss-Uedesheim und die Verbindung von der A57 aus Köln in Richtung A46 sind dicht.
 
 

Neuss

Bauarbeiten auf der A46 verzögern sich

Die Bauarbeiten auf der A46 zwischen der Fleher Brücke und dem Autobahndreieck Neuss Süd verzögern sich. Das hat die zuständige Landesbehörde Straßen NRW mitgeteilt. Grund ist das schlechte Wetter. Deswegen wird noch bis morgen in dem Bereich die Fahrbahndecke saniert. Ursprünglich sollten die Bauarbeiten heute Morgen fertig sein. Für Autofahrer bedeutet das: die Auffahrt Neuss-Uedesheim und die Verbindung von der A57 aus Köln in Richtung A46 sind dicht. Die Sanierungsmaßnahmen kosten rund 1,3 Millionen Euro.

Detaillierte Infos von "Straßen NRW" zu den Sperrungen:
Beide Auffahrten in der Anschlussstelle Neuss Uedesheim sind gesperrt. Die Umleitungen sind über die A57 Anschlussstelle Neuss-Norf ausgeschildert. Gleichzeitig ist auch die Verbindung von der A57 aus Richtung Köln kommend auf die A46 in Richtung Wuppertal nicht möglich. Hier ist die Umleitung über die A57 Anschlussstelle Neuss-Hafen, über die Kardinal-Frings-Brücke und weiter bis zur Anschlussstelle Düsseldorf-Bilk an der A46 ausgewiesen. Auch hier stehen dem Verkehr auf der A46 in jeder Richtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.
 
 

Grevenbroich

Erhöhte Schwefelwasserstoff-Werte - Unterricht findet wieder normal statt

Am Grevenbroicher Erasmus Gymnasium kann heute wieder ganz normal unterrichtet werden. Das sagte uns die Stadt. Nur in einem Raum soll es am Vormittag nochmal Messungen geben. Am Freitag waren
mehrere Klassenräume evakuiert worden. Lehrer hatten starken Schwefelgeruch festgestellt. Messungen der Feuerwehr ergaben minimale Werte von Schwefelwasserstoff. Der kann die Atemwege reizen. Die Werte waren allerdings so gering, dass sie nicht gefährlich waren. Die Ursache ist nach wie vor unklar.
 
 

Grevenbroich

Widerstand gegen geplante Umrüstung auf LED-Straßenlaternen

In Grevenbroich gibt es Widerstand gegen die Umrüstung auf LED-Straßenlaternen. Laut Neuss-Grevenbroicher Zeitung haben Anwohner Unterschriften gegen die Pläne der Stadt gesammelt. Denn sie sollen am Ende den Großteil der Kosten für die Umrüstung zahlen. Um Strom zu sparen will die Stadt über 400 Straßenlaternen in Grevenbroich auf LED-Technik umrüsten. Die Kosten liegen bei rund 600 000 Euro. Wie viel davon die Anwohner wirklich zahlen müssen, darüber wollen sich die Politiker laut Zeitung jetzt nochmal Gedanken machen.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Fußball EM: Fans feiern friedlich

Der Einzug der Deutschen Fußball Nationalmannschaft ins Viertelfinale der Fußball EM wurde bei uns im Rhein-Kreis Neuss friedlich gefeiert. Das sagte uns die Polizei. Zum Public Viewing in der Neusser Eissporthalle sind demnach 800 Menschen gekommen. Alles sei ruhig verlaufen. Wegen rechtsradikaler Parolen sei eine Anzeige geschrieben worden. Laut Polizei waren in der Neusser Innenstadt nach dem Sieg einige Autokorsos unterwegs. Auch da habe es keine Probleme gegeben.
 
 
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  • 18:30h (27.6.2016)