Nachrichten vom 27.05.2016

Dormagen

Integrationsgesetz: Lierenfeld begrüßt Residenzpflicht für Flüchtlinge

Der Dormagener Bürgermeister Erik Lierenfeld begrüßt das neue Integrationsgesetz der Bundesregierung. Verpflichtende Sprach- und Integrationskurse seien sinnvoll - genau wie die Residenzpflicht. Flüchtlinge dürfen künftig so lange sie Leistungen beziehen, ihren Wohnort nicht wechseln. Wenn sie einen festen Job haben oder eine Ausbildung anfangen, ändert sich das. Die Bürgermeister aus Dormagen, Grevenbroich und Jüchen haben zusammen mit weiteren knapp 180 NRW-Bürgermeistern einen Brief an Kanzlerin Merkel geschickt. Ein großes Thema darin: Sie wollen mehr Geld vom Bund, um die Integration der Flüchtlinge auch vernünftig umsetzen zu können. Hier geht es vor allem um zusätzliches Personal, das dafür eingestellt werden muss. Dormagens Bürgermeister Lierenfeld sieht seine Stadt durch die Residenzpflicht erstmal entlastet. Dadurch werde die Flüchtlings-Verteilung gerechter.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Kreis investiert kräftig in Straßen

Der Rhein-Kreis Neuss wird in diesem Jahr noch einige Straßen ausbauen und sanieren. Dafür gibt er über 9,7 Millionen Euro aus. Die Kreis-Straßen zwischen Jüchen-Rath und Stessen sowie die Kreisstraße bei Rommerskirchen-Ramrath bekommen neue Fahrbahndecken - genau wie die K8 an der Neusser Skihalle. Das größte Straßenbauprojekt ist der Bau der K 37n im Zusammehang mit dem Ikea-Neubau in Kaarst. Diese soll das neue Gewerbegebiet Holzbüttgen besser an das Kaarster Kreuz anbinden. Das neue Stück der K 37 wird über einen Kilometer lang. Es soll eine alleeartige Bepflanzung bekommen und Ende des Jahres fertig sein. Der Kauf des Grundstücks und der Ausbau kosten zusammen 15 Millionen Euro. Davon zahlt der Kreis den größten Teil, den Rest übernehmen die Stadt Kaarst und Ikea.
 
 

Dormagen

Wieder Geldautomaten gesprengt

Wieder wurden bei uns im Rhein-Kreis Neuss Geldautomaten in die Luft gesprengt. Gestern morgen gab es eine heftige Explosion in einer Bank in Dormagen-Nievenheim - Unbekannte haben zwei Automaten gesprengt. Durch die Explosion wurden auch das Gebäude und parkende Autos beschädigt. Augenzeugen haben drei Männer in einem weißen Kombi gesehen. Diese flüchteten über die A57 in Richtung Köln. Die Polizei hat mit einem Hubschrauber nach den Männern gesucht - bisher ohne Erfolg. Erst vor knapp zwei Wochen wurde in Grevenbroich ein Geldautomat in die Luft gesprengt.
Wer Hinweise zu dem weißen Audi A6 Avant mit den angebrachten Kennzeichen K-AL301 (Kennzeichen entwendet) geben kann, sollte die Polizei in Neuss kontaktieren. (02131-3000).
 
 
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