Planungsausschuss berät über neues Industriegebiet und Gewächshaus-Park in Neurath
Im Grevenbroicher Planungsausschuss geht es heute unter anderem um einen geplanten Gewächshauspark. Die Anlage soll in Neurath in der Nähe des neuen BoA-Kraftwerks entstehen. In den Gewächshäusern soll dann mit Wärmeenergie aus den Kraftwerken Gemüse angebaut werden. Sollte sich der Ausschuss für den Gewächshauspark aussprechen, muss der Stadtrat nächsten Monat dem Projekt noch zustimmen. Außerdem geht es in der Sitzung heute um ein geplantes interkommunales Gewerbegebiet auf der Energiestraße in Neurath. Damit sollen bis zu 3.000 neue Arbeitsplätze entstehen.
Die Fahrbahndecke auf der K9 in Meerbusch-Strümp wird ab heute erneuert. Betroffen ist der Teil zwischen der Landstraße L137 und der Waldeinfahrt in Strümp. Neben den Schäden auf der Fahrbahndecke, werden außerdem die Schmutz- und Regenwasserkanäle saniert. Knapp zwei Wochen könnten die Arbeiten dauern. Die Kosten von rund 75.000 Euro teilen sich die Stadt Meerbusch und der Rhein-Kreis Neuss.
Die Neusser CDU bleibt in der Gesamtschuldiskussion weiter uneins. Eine Fraktionssitzung habe keine klaren Ergebnisse gebracht. Das sagte CDU-Schulpolitiker Andreas Hamacher im NE-WS 89.4-Interview und dementierte damit einen Zeitungsbericht. Während einige CDUler offen sind für eine weitere Gesamtschule in Neuss, denken er und die sogenannte junge Gruppe in der CDU über einen Ratsbürgerentscheid nach. Sollte ein entsprechender Antrag politisch bewilligt werden, dann würde die Bevölkerung selbst in der Sache entscheiden. Hamacher befürchtet, dass für eine weitere Gesamtschule bestehende Schulen geopfert werden müssten. Der Stadtelternrat hingegen kämpft für die dritte Gesamtschule, weil die beiden anderen nicht ausreichen würden.
Heute läuft in Neuss der achte Blutspendemarathon. Dabei hofft das Deutsche Rote Kreuz auf 400 Teilnehmer. Denn regelmäßig fehle es an Blutkonserven, heißt es. So hatten die Neusser Krankenhäuser im letzten Jahr etwa 4.500 Liter Blut verbraucht, gespendet wurden aber nur knapp 2.000 Liter. Der Blutspendetag im Neusser Rathaus geht heute von 10 bis 18 Uhr.
Heftige Regenfälle haben heute Morgen im Rhein-Kreis Neuss zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen geführt. Im Berufsverkehr habe sich die Lage aber inzwischen entspannt, heißt es von der Kreisleitstelle. Am meisten betroffen war die Stadt Kaarst. Dort hatte die Feuerwehr 60 Einsätze. Sie wurde dabei unterstützt von den Meerbuscher Feuerwehr. In Büttgen war eine Fußgängerunterführung am S-Bahnhof mit Wasser vollgelaufen. Teilweise mussten die Menschen über die Gleise laufen. Der Nordkanal hat so einen hohen Stand wie noch nie. Sollte es heute noch einmal vergleichbar heftig und lange regnen, dann werde der Nordkanal die Böschung überfluten, heißt es von der Feuerwehr.
Für Knöllchen gibt die Stadt Meerbusch mehr Geld aus als sie einnimmt. Das belegen Informationen der BILD-Zeitung. Ihr zufolge hat Meerbusch im vergangenen Jahr Knöllchen im Gesamtwert von 160.000 Euro verteilt. Dem gegenüber stehen aber Kosten für Personal und Bearbeitung in Höhe von 220.000 Euro. Trotzdem seien die Maßnahmen ihr Geld wert. Denn ohne Kontrollen hätte man Chaos auf den Straßen, heißt es. Meerbusch ist aber kein Einzelfall. So macht die Stadt Krefeld sogar ein Minus von einer halben Million Euro.
Die Stadt Neuss investiert aktuell über 10 Millionen Euro in Baumaßnahmen an Schulen und anderen städtischen Gebäuden. Die Arbeiten werden zum Teil aus dem Konjunkturpaket II finanziert. Allein die Schulbaustellen haben einen Kostenwert von 8,2 Millionen Euro. An den Schulen soll durch die Maßnahmen unter anderem der Energieverbrauch gesenkt werden. Die meisten Arbeiten seien bisher planmäßig verlaufen, heißt es von der Stadt.
Das Heimatfest in Grevenbroich-Frimmersdorf nächsten Monat wird definitiv in einem Zelt gefeiert. Darauf haben sich die Stadt und der Bürgerverein geeinigt. Das Zelt wird von der Stadt zur Verfügung gestellt. Denn wegen dringenden Sanierungsbedarfs kann die Erfthalle nicht genutzt werden. Dort ist unter anderem der Brandschutz nicht mehr gewährleistet.
SPD kritisiert Informationspolitik der Stadtverwaltung
Die Dormagener SPD kritisiert die Informationspolitik der Stadtverwaltung. Es geht dabei konkret um das vorgelegte Sparpaket. Notwendige Informationen dazu würden nur häppchenweise zur Verfügung gestellt, heißt es aus der Fraktion. Auch inhaltlich steht die SPD nicht völlig hinter dem Sparpaket. Kürzungen bei Sport-, Schützen- und anderen Brauchtumsvereinen dürfe es nicht ohne weiteres geben. Hier stehe man an der Seite der betroffenen Vereine, so die SPD. Es sei bedenklich, wenn bei Vereinen gekürzt werden solle, aber zugleich die Kosten für das Personal in der Stadtverwaltung immer weiter stiegen. Anfang des Monats hatte die Stadt bekannt gegeben, 250.000 Euro im Kultur- und SPortbereich einsparen zu wollen.
Erfthalle oder Festzelt - Gespräche zur Klärung laufen an
Die Stadt Grevenbroich und der Bürgerverein Frimmersdorf wollen heute Nachmittag klären, wo die Frimmersdorfer Schützen ihr Heimatfest feiern werden. Denn die Erfthalle muss dringend saniert werden. Im Gespräch als Ausweichort ist ein extra Zelt für die Schützen. Es würde Platz für eintausend Menschen bieten. In die Erfthalle dürften aus Sicherheitsgründen nur 800 Menschen rein. Trotzdem hat sich der Bürgerverein für die Erfthalle als Veranstaltungsort ausgesprochen. Sollte die Halle für das Heimatfest tatsächlich geschlossen bleiben, dann müsse die Stadt die Kosten für das Zelt übernehmen, heißt es vom Verein.