Grevenbroich

Ärger um Gehaltserhöhung

 
Der Chips-Fabrikant Intersnack mit Sitz auch in Grevenbroich-Wevelinghoven hat eine tariflich vereinbarte Lohnerhöhung nur an die Hälfte seiner Mitarbeiter weitergegeben. Laut Wevelinghovener Betriebsrat Hans-Georg Staniek seien alle Mitarbeiter, die eine Prämie beziehen, leer ausgegangen. Der Grund: die Gehaltserhöhung werde mit der außertariflichen Zulage verrechnet, so Staniek. Das sei rechtlich möglich. Bei den Mitarbeitern trifft das aber auf Unverständnis. Denn Intersnack habe ein sehr gutes Geschäftsjahr hinter sich. Nach der letzten Tarifverhandlung sollten seit Juni 2009 drei Prozent mehr Lohn gezahlt werden. Die Geschäftsleitung war bisher nicht zu einer Stellungnahme zu erreichen.
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Rhein-Kreis Neuss

Einsatz für Rauchmelder

 
Sie sind klein und rund und können vor allem Leben retten. Auch im Rhein-Kreis Neuss wird heute der bundesweite Rauchmeldertag begangen. Dafür gibt es unter anderem heute in Dormagen Aufklärungsaktionen. Sie sollen dafür sensibilisieren, dass sich die Anschaffung eines Rauchmelders für die eigenen vier Wände lohnt. Denn nach einer aktuellen Statistik könnten zwei Drittel aller Brand-Todesopfer in Deutschland mit einem Brandmelder gerettet werden.
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Kaarst/Süditalien

Strangio-Urteil erst nächstes Jahr

 
Der Prozess um den Kaarster Giovanni Strangio in Süditalien verzögert sich. Aus Ermittlerkreisen heißt es, dass es im Fall der Mafia-Morde von Duisburg neue Beweisanträge gibt. Dadurch sei erst nächstes Jahr mit dem Urteil zu rechnen. Ursprünglich sollte es noch diesen Monat gesprochen werden. Strangio gilt als einer der Hauptverdächtigen bei den Mafia-Morden von Duisburg vor knapp drei Jahren. Er soll einer der Schützen gewesen sein, die sechs Italiner vor einer Pizzeria erschossen haben. Seit April steht er vor einem Gericht in Süditalien.
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Grevenbroich

Schützen wollen lieber ins Zelt

 
Die Schützen in Grevenbroich-Frimmersdorf ziehen voraussichtlich für ihr Heimatfest aus der Erfthalle in ein extra Zelt. Grund hierfür sind Mängel an der Erfthalle, die bisherige Veranstaltungshalle der Schützen. Sowohl der Schützenverein als auch die Stadtverwaltung scheinen einen Umzug aus der Erfthalle in ein extra Zelt zu bevorzugen. Zum einen würde die Stadt mehr Zeit gewinnen, die marode Erfthalle zu sanieren. Zum anderen bietet ein Zelt mehr Besuchern Platz als die Halle. Das Schützenfest ist in fünf Wochen.
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Kaarst

Einsparungen gesucht und gefunden

 
Die Dreifachturnhalle in Kaarst sprengt wohl doch nicht den Haushalt der Stadt. Der Sportausschuss hat sich jetzt auf einige Einsparungen beim Neubau geeinigt. Unter anderem sollen das Äußere der Halle sowie die Räume etwas verändert werden. So könnten rund 370.000 Euro eingespart werden, heißt es. Außerdem sollen noch die technischen Einzelheiten überprüft werden. Möglicherweise könne auch dort noch gespart werden. Insgesamt sei man aber optimistisch, wie vorgesehen nur rund 4 Millionen Euro für die Halle auszugeben. Die Arbeiten an der Halle sollen Mitte November beginnen. Die neue Dreifachturnhalle soll Heimat für die Handballer, die Basketballer, den Skaterhockey sowie den Schulsport sein.
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 12.08.2010

Neuss

4 Jahre Haft nach Missbrauchsserie

 
Nach einer Serie von sexuellen Missbrauchstaten muss ein 40jähriger Bauschlosser jetzt für vier Jahre in Haft. Das hat das Jugendschöffengericht am Neusser Amtsgericht entschieden. Der aus Neuss-Erfttal stammende Mann räumte im Prozess ein, die heute 13 Jahre alte Tochter einer Bekannten in bis zu 100 Fällen sexuell missbraucht zu haben.
Sieben Jahre lang war das Kind von dem Hartz 4-Empfänger sexuell missbraucht worden, bei den ersten Übergriffen war das Mädchen gerade sechs Jahre alt. Die Mutter des Kindes brach heute im Prozess immer wieder in Tränen aus. Sie macht sich größte Schuldvorwürfe, weil sie den Missbrauch nicht bemerkt hatte. Sie war es, die den Angeklagten gebeten hatte, während einer beruflichen Umschulung auf die Tochter aufzupassen. Mit dem Urteil folgte das Gericht dem Antrag der Staatsanwaltschaft.
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Dormagen -

Last-Minute-Reisen genau prüfen

 
Wer in den Ferien noch auf die Schnelle in den Urlaub will, sollte vor allem "Last-Minute-Reisen" genau prüfen. Das rät die Verbraucherzentrale in Dormagen. Denn oft würden reguläre Katalog-Angebote als Schnäppchen verkauft. Wer günstig verreisen wolle, sollte sich deshalb zum Vergleich den Originalpreis der Reise nennen lassen, heißt es von der Verbraucherzentrale. Darüberhinaus sei eine Last-Minute-Reise wirklich nur dann eine, wenn sie nicht länger als zwei Wochen vor Reisebeginn gebucht werden könne.


  Weitere Infos der Verbraucherzentrale
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Rhein-Kreis Neuss

Bisher gute Freibad-Bilanz

 
Die Freibäder im Rhein-Kreis Neuss sind mit dem Verlauf der ersten Sommerferien-Hälfte zufrieden. Die Bäder in Neuss und Grevenbroich verzeichneten teilweise deutliche Zuwächse bei den Besucherzahlen. Die Stadtwerke Neuss konnten alleine im wiedereröffneten Nordpark rund 8.000 Gäste begrüßen. Im Südpark haben bei den hochsommerlichen Temperaturen rund 27.000 Menschen Abkühlung im Wasser gesucht. Im Grevenbroicher Schloßbad wurden in den ersten Ferienwochen rund 20.000 Besucher gezählt. Kreisweit gehen die Bäder-Betreiber aber wieder von rückläufigen Besucherzahlen aus, sollte das Wetter bis zum Ferienende so unbeständig bleiben.
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Neuss

Schokoticket erhalten

 
Der Neusser Bürgermeister Herbert Napp soll sich dafür stark machen, dass alle Schüler weiterhin ein "Schokoticket" für Bus und Bahn bekommen. Das fordern die Neusser Grünen, nach dem aktuellen Beschluss des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr. Der Beschluss sieht vor, dass Schüler, die auf dem zweiten Bildungsweg ihren Abschluss machen, kein Schokoticket mehr bekommen. "Der VRR legt bildungswilligen Menschen so Steine in den Weg", sagt Grünen Ratsfraktionschef Michael Klinkicht. Bürgermeister Napp solle sich daher als Aufsichtsratmitglied des VRR zumindest für Härtefallregelungen für Schüler auf dem zweiten Bildungsweg einsetzen.
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Kaarst

Günstigere Möglichkeit gesucht

 
Der Kaarster Sportausschuss muss sich heute Abend mit dem geplanten Neubau der Dreifachturnhalle an der Pestalozzistraße beschäftigen. In der letzten Woche waren die Ausschreibungen dafür gescheitert. Alle interessierten Unternehmen hatten das städtische Budget weit überschritten.
In seiner Sitzung will der Ausschuss prüfen, wie die Kosten bei dem Bau gedrückt werden können. Dabei wollen die Mitglieder vor allem bei der technischen Ausstattung Einsparmöglichkeiten finden oder auch Bauabschnitte einzeln vergeben. Insgesamt stehen der Stadt rund 4,2 Millionen Euro für den Neubau zur Verfügung. Teilweise vom Konjunkturpaket II der Bundesregierung.
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mit Verena Strauss




 
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