In Dormagen sollen in diesem Jahr noch einige Projekte angegangen werden, die aus dem Konjunkturpaket II finanziert werden. Insgesamt stehen der Stadt rund 5,5 Millionen Euro von der Bundesregierung zur Verfügung. Größtes Projekt in Dormagen wird die Sanierung der Grundschule "Burg" in Hackenbroich. Für eine Million Euro wird die Fassade erneuert und der Brandschutz verbessert . Außerdem soll aus den Mitteln das Treppenhaus am Bettina-von-Arnim-Gymnasium modernisiert werden. Zudem sollen neue Aufzüge und Sanitäranlagen eingebaut werden. Weitere zwei Millionen Euro fließen allein in den Neubau der Zonser Feuerwache.
Eine Woche nach der Gründung der Initiative "Ausbildung für Dormagen" hat es jetzt mit dem Kniggetag für Azubis, das erste Seminar gegeben. Dabei haben rund 30 Lehrlinge allgemeine Benimmregeln und Umgangsformen trainiert. An vier Stationen wurde den Jugendlichen der richtige Umgang in bestimmten beruflichen Situationen beigebracht. Dazu zählte auch die Wahl der passenden Kleidung und andere Formen der Höflichkeit. Die Organisatoren versprechen sich durch solche Veranstaltungen die Jugendlichen alltagsfit im Beruf zu machen. In Zukunft soll es deshalb weitere dieser Seminare geben.
Die Abwassergebühren im Rhein-Kreis Neuss unterscheiden sich zum Teil erheblich. Laut dem Bund der Steuerzahler zahlt ein durchschnittlicher 4-Personen-Haushalt in der Stadt Neuss rund 760 Euro pro Jahr. Das ist soviel wie letztes Jahr auch. Allerdings fast 100 Euro mehr als im NRW-Durchschnitt. Grevenbroich hat im Vergleich zum letzten Jahr die Gebühren um über 5% erhöht. Hier sind über 700 Euro im Jahr fällig. Vergleichsweise günstig ist das Wasser in Meerbusch. Die Gebühren sind im Vergleich zum letzten Jahr um fast 4% gesenkt worden. Damit muss ein 4-Personen-Haushalt rund 560 Euro an Abwassergebühren zahlen.
Der Umbau im Katholischen Kindergarten St.Martinus in Jüchen-Gierath verzögert sich etwas. Eigentlich sollten die Räume für die U3-Betreuung schon diese Woche fertig sein. Allerdings muss noch der Estrich trocknen, damit der Boden verlegt werden kann. Das dauert voraussichtlich noch zwei Wochen. Die beiden U3-Gruppen des Kindergartens haben einen neuen Schlafraum bekommen. Insgesamt betreut der Kindergarten 8 unter Dreijährige. Die Umbaumaßnahmen laufen seit dem März. 230 Tausend Euro kommen vom Land NRW. Außerdem hat der Träger - der katholische Gemeindeverband Jüchen - noch Geld dazu gelegt.
Möglicherweise bald schnelles Internet für Dormagen-Gohr
Der Dormagener Stadtteil Gohr soll jetzt auch schnelles Internet bekommen. Der private Bürgernetz-Anbieter LanSpot will Gohr über Funk anbinden. Die Gohrer brauchen nur eine kleine Antenne. Die muss am Haus angebracht werden. Das WLAN-Bürgernetz wird mit einer geringen Leistung gesendet. Laut Anbieter verursacht es weniger Strahlen als ein Handy. Bundesweit versorgt LandSpot über 16 Ortschaften. Darunter sind auch Rommerskirchen Deelen und -Oekoven.
Die Umbau- und Renovierungsmaßnahmen im Johanna-Etienne-Krankenhaus in Neuss gehen voran. Heute hat das Krankenhaus wieder neue Stationen eröffnet. In den Erweiterungsbauten wurden zwei Etagen mit insgesamt 30 Betten fertig. Unter anderem haben die Palliativstation und die Innere Medizin Betten dazubekommen. Das nächste Bauprojekt im Krankenhaus soll Ende des Jahres fertig sein. Dann wird die neurologische Abteilung eröffnet. Das Krankenhaus wird für über 20 Millionen Euro umgebaut.
Die Gewerkschaft Verdi beklagt die Personalnot an den Krankenhäusern im Rhein-Kreis Neuss. Vor allem in der Pflege gebe es einen Personalmangel, heißt es. Das sei auch landesweit so. Laut Verdi sind die Stationen häufig unterbesetzt. Die Folge: die Patienten könnten nicht richtig versorgt werden. Außerdem stoße das Pflegepersonal an seine Grenzen - körperlich wie auch geistig. Schuld sei die Politik, so Verdi. Es gebe immer weniger Ausbildungsplätze, so dass der Nachwuchs fehle. Darüber hinaus würden die Krankenhäuser immer weniger Gelder bekommen, um Personal einstellen zu können.
In Dormagen-Hackenbroich gibt es Ärger um mögliche Pläne der Verwaltung. Sie überlegt, die Alte Schule abzureißen. Das Gebäude wird momentan nur vom Seniorentreff genutzt. Der könnte ins Bürgerhaus umziehen, das momentan nur wenig genutzt wird. Dadurch hätte die Stadt weniger Kosten - unter anderem weil sie nur noch ein Gebäude instand halten müsste. Die Vorschläge sind noch nicht beschlossen. Trotzdem planen einige Hackenbroicher heute Mittag eine Protestveranstaltung. Sie treffen sich mit dem Kämmerer der Stadt in der Alten Schule und wollen sich für den Erhalt der Alten Schule einsetzen.
Uns ist wichtig, dass es nicht am Fehlverhalten eines Reiters lag. So kommentiert der Präsident der St.Sebastianus-Bruderschaft - Rolf Stein - die neuesten Entwicklungen zum Pferdeunfall beim Schützenfest auf der Neusser Furth. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat die Ermittlungen zu dem Unfall eingestellt. Zwei Jugendliche sollen während des Umzugs auf ein Pferd geschossen haben. Das Tier galoppierte los und verletzte mehrere Menschen. Der Umzug wurde abgebrochen. Die Ermittler können die Tat aber nicht eindeutig nachweisen. Sie haben den Fall jetzt zu den Akten gelegt. Diese Entscheidung könne man nicht beurteilen, so Stein. Sie sei aber sicherlich richtig.
In Kaarst-Büttgen beginnen heute Sanierungsarbeiten am Kanalnetz. Dadurch kommt es für Autofahrer zeitweise zu Einschränkungen. Im ersten Bauabschnitt wird die Straße zwischen der Nikolausstraße und der Schule gesperrt. Dafür werden entsprechende Umleitungen eingerichtet. In knapp einem Monat folgt dann der zweite Bauabschnitt. Dann wird die Straße zwischen Elisabeth- und Nikolausstraße gesperrt. Auch hier gibt es dann eine Umleitung. Insgesamt sollen die Arbeiten zwei Monate andauern. Über die genauen Baukosten konnte die Stadt noch nichts sagen.