Einen eigenen Bürgerhaushalt wird es in Kaarst erst mal nicht geben. Das ist heute Abend Thema im Hauptausschuss. Nicht einmal ein Prozent der Kaarster waren auf der Homepage der Stadt FÜR ein solches Internetportal. Hier hätten die Kaarster selbst Sparvorschläge machen können. Nach dieser schwachen Beteiligung will die Stadt nur eine Light-Version auf ihrer Homepage einrichten. Kaarst fehlen rund 10- einhalb Millionen Euro in den Kassen.
Die Zukunft des Neukirchener Bades ist gesichert. Die Fraktionen der Stadt Grevenbroich haben sich einstimmig dafür ausgesprochen, 25 Tausend zur Verfügung zu stellen. Das Geld muss der Landrat aber noch genehmigen, denn Grevenbroich hat einen Nothaushalt. Außerdem haben die Fraktionen eine Absichtserklärung aufgesetzt. Darin schreiben sie, dass es auch für die Jahre 2011 und 2012 Geld geben soll. Der Betreiber des Schwimmbades - der TV Jahn - wollte das Bad ursprünglich schließen. Ihm fehlten 25 Tausend Euro. Vor allem, weil die Energiekosten so hoch waren. Verschiedene Gruppen hatten daraufhin Unterschriften gesammelt und sich für das Bad stark gemacht.
Die Stadt Grevenbroich nutzt die Sommerferien im Moment zur Sanierung von Schulen. Die meisten Renovierungen werden für insgesamt eine knappe Million Euro aus dem Konjunkturpaket II finanziert. Zum Beispiel an der Dreifachturnhalle in Gustorf werden für 230.000 Euro die Dachflächen erneuert. Die Martin-Luther-King Förderschule bekommt neue Fenster in der Aula und die Küche wird für 200.000 Euro zur Mensa umgebaut.
Die Dormagener AHG-Klinik für Alkohol- und Medikamentenabhängige hat ein gutes Jahr 2009 hinter sich. Laut Geschäftsbericht versorgte sie letztes Jahr über 350 Patienten. Nach eigener Aussage ein gute Zahl - die sich auch im Konzernergebnis wiederspiegelt. Die Umsätze seien letztes Jahr um über 4 Prozent auf fast 200 Millionen Euro gesteigert worden. Unterm Strich läge der Jahresüberschuss bei rund 3 Millionen Euro. Dieses Jahr will das Kranknehaus eine Zertifizierung des Qualitätsmanagements bekommen - eine Art TÜV für Krankenhäuser.
Der Kaarster Bürgermeister Franz-Josef Moormann hat ausdrücklich das Software-Unternehmen datango gelobt. Das Unternehmen sei ein gutes Aushängeschild für Kaarst, sagte er im NE-WS 89.4 Interview. Gestern hatte Moormann das Unternehmen besucht und sich über die neuesten Entwicklungen informieren lassen. Im letzten Jahr stellte datango 30 neue Mitarbeiter ein - genau so viele Neueinstellungen sind auch für dieses Jahr geplant. Außerdem bezog das Unternehmen ein neues Gebäude in Kaarst-Holzbüttgen mit gut 1300 m² Fläche. Im letzten Jahr verzeichnete datango einen Umsatz von knapp 12 Millionen Euro. XY für NE-WS 89.4
Bis ganz Kaarst eine schnelle Internetverbindung hat, wird es wohl noch eine Weile dauern. Das ist heute Abend ein Thema im Hauptausschuss. Die Stadt will ihr DSL-Netz flächendeckend ausbauen und will dafür sogar Gelder aus dem Konjunkturpaket II zur Verfügung stellen. Bis jetzt hat sie aber, nach eigener Aussage, keine zufriedenstellenden Angebote erhalten.
Der Neusser CDU Generalsekretär Hermann Gröhe ist vorsichtig optimistisch, dass er einer Neusserin helfen kann ihr entführtes Kind wiederzubekommen. Das sagte ein Sprecher Gröhes auf NE-WS 89.4 Anfrage. Die Neusserin hatte sich Mitte Juni hilfesuchend an Gröhe gewandt. Zuvor hatte der Kindesvater die gemeinsame dreijährige Tochter Anfang Juni in Ägypten entführt. Rechtlich hat die Neusserin keine Handhabe. Ägypten gehört zu den Ländern, die das Kindesentführungsabkommen nicht unterzeichnet haben. Der Vater soll sich aktuell in den Niederlanden aufhalten. Ein europäischer Haftbefehl ist mittlerweile beantragt worden. Hermann Gröhe will sich weiter für die Neusserin einsetzen.
Die Haushaltslage der Stadt Dormagen hat sich im ersten Halbjahr kaum verbessert. Mit einem Überschuss von 190.000 Euro sei man aber "gut auf Kurs", sagt die Stadt. Vor allem bei den Gewerbesteuern hat die Stadt zugelegt. In diesem Bereich seien die Kalkulationen besonders vorsichtig gewesen, heißt es. Tatsächlich sind die Einnahmen hier um fast eine Million Euro gestiegen. Dem gegenüber stehen allerdings Einbußen etwa bei den Grundstücksverkäufen. Außerdem sind die Personalkosten gestiegen. Das Dormagener Haushaltsloch liegt bei über 10 Millionen Euro.
Nach der Fahndung in „Aktenzeichen XY - ungelöst“ kann sich die Neusser Polizei offenbar Hoffnungen machen, zwei Serienräuber zu fassen. Die beiden Männer sollen mit Hilfe von Komplizen insgesamt 13 Überfälle begangen und dabei eine Beute von 130.000 Euro gemacht haben. Betroffen waren unter anderem ein Möbeldiscounter in Dormagen und ein Einkaufsmarkt auf der Bataverstraße in Neuss. Gestern Abend hatten die ZDF-Fahnder in Aktenzeichen XY über den Fall berichtet. Anschließend seien viele Hinweise eingegangen, sagte Alfred Hettmer vom Landeskriminalamt München. Ein Anrufer will sogar einen der Täter erkannt haben. Gesucht werden mindestens zwei, vermutlich aber sogar mehr Männer. Sie sollen aus Osteuropa kommen. Für ihre Ergreifung wurde eine Belohnung in Höhe von 17.000 Euro ausgesetzt.
Der Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat sein Testspiel gestern gegen die Nationalmannschaft von Luxemburg gewonnen. Das Spiel endete 4:2. Für die Borussia war die Partie ein wichtiger Test vor dem DFB-Pokalspiel bei Erzgebirge Aue. Weniger erfolgreich verlief das Testspiel des 1. FC Köln. Er kam gegen den fünftklassigen TSV Germania Windeck nicht über ein 0:0 hinaus.