Nachrichten vom 17.01.2018

Rhein-Kreis Neuss

Mehr Online-Nutzer beim Straßenverkehrsamt

Das Online-Angebot des Straßenverkehrsamtes im Rhein-Kreis Neuss ist im letzten Jahr deutlich öfter genutzt worden. Es habe insgesamt rund 515.000 Aufrufe gegeben, heißt es aus der Kreisverwaltung. Demnach waren es rund 85.000 Aufrufe mehr, als noch im Jahr davor. Viele haben dort ein KFZ-Kennzeichen reserviert. Dort stieg vor allem die Nachfrage nach dem GV-Kennzeichen. Mittlerweile sind rund 17.000 Fahrzeuge im Kreis damit unterwegs. Rund 5000 mehr als noch vorletztes Jahr.
 
 
 

Neuss/Dormagen/Rommerskirchen

Tierheime haben vergangenes Jahr deutlich weniger Tiere aufgenommen

Die Tierheime bei uns im Rhein-Kreis-Neuss ziehen eine positive Bilanz für letztes Jahr. Sowohl im Tierheim Neuss-Bettikum als auch in Dormagen wurden deutlich weniger Katzen aufgenommen. Das habe vor allem mit der Kastrations- und Kennzeichnungspflicht zu tun. Sie soll vorbeugen, dass sich die Tiere unkontrolliert vermehren. Auch in Rommerskirchen-Oekhoven ist das Tierheim derzeit nicht überfüllt - die Lage sei entspannt, so die Tierheimleitung. Momentan gibt es in den Heimen jeweils um die 20 Hunde und zwischen 20 und 30 Katzen.
 
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Landtag spricht über Rheinische Martinstradition

Einige Martinsvereine aus dem Rhein-Kreis Neuss verfolgen die heutige NRW-Landtagssitzung wohl besonders aufmerksam. Der Landtag spricht über einen Antrag der Fraktionen von CDU, SPD, FDP und Grünen. Sie wollen, dass das Land den Antrag unterstützt, dass die Martinstradition immaterielles Weltkulturerbe werden soll. Durch den Titel "UNESCO Weltkulturerbe" dürften die Martinszüge in ihre Grundzügen nicht mehr verändert werden, um die Tradition zu schützen, heißt es von den Initiatoren. Eine Umbenennung in "Sonne-Mond-und-Sterne-Fest" wäre damit beispielsweise nicht mehr möglich. Im letzten Jahr hatten Martinsvereine aus Neuss, Kaarst, Meerbusch und Grevenbroich die Pläne mit auf den Weg gebracht. Die UNESCO will frühestens Mitte des Jahres darüber entscheiden. Andere Traditionen sind auch schon Weltkulturerbe - so zum Beispiel der Karneval oder die Schützentradition.
 
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Glatte Straßen, aber keine schweren Unfälle

Die Kreispolizei zieht bisher eine positive Glätte-Bilanz. Es sei zwar glatt gewesen, die Streudienste seien aber früh informiert worden. Daher habe es auf den Straßen hier im Rhein-Kreis Neuss keine größeren Unfälle gegeben. Auch die Autobahnpolizei zieht dieses Fazit. Auf den Autobahnen im Rhein-Kreis Neuss sei es vergleichsweise entspannt geblieben. Es habe zwar etwas mehr Stau gegeben, aber nicht deutlich mehr als an normalen Januar-Tagen.
 
 
 

Rhein-Kreis Neuss

SPD-Delegierte wollen Ja und Nein zu GroKo-Gesprächen sagen

Die beiden SPD-Delegierten aus dem Rhein-Kreis Neuss sehen Koalitionsgespräche mit der Union weiter kritisch. Sie haben sich gestern Abend in Düsseldorf die Argumente von Martin Schulz angehört. Es sei eine sachliche Diskussion gewesen, sagt Daniel Rinkert. Schulz habe die Delegierten nicht unter Druck gesetzt. Jetzt müsse jeder für sich entscheiden. Rinkert ist sich aber klar darüber, was ein Nein am Sonntag bedeuten würde: es werde die SPD in ein absolutes Chaos stürzen und zum Rücktritt von Martin Schulz und dem Parteivorstand führen. In solch einem Chaos bei Neuwahlen anzutreten, würde der "Todesstoß" für die SPD. Die beiden SPD-Delegierten wollen jetzt die Meinungen im Rhein-Kreis Neuss sammeln und danach entscheiden, wie sie abstimmen. Vermutlich werde es auf eine Ja und eine Nein-Stimme hinauslaufen.
 
 
 

Rhein-Kreis Neuss

SPD-Delegierte stellen Forderungen für mögliche GroKo-Verhandlungen

Die SPD-Delegierten aus dem Rhein-Kreis Neuss werden beim Bundesparteitag wohl mit einer Ja- und einer Nein-Stimme abstimmen. Das hat der Kreis-Vorsitzende Daniel Rinkert im NE-WS 89.4-Gespräch gesagt. Damit wolle man die Stimmung aus dem Rhein-Kreis Neuss abbilden. Sollten die SPD-Delegierten am Sonntag Ja zu Koalitionsverhandlungen sagen, ist laut Rinkert aber klar, dass weitere Forderungen aufgestellt werden müssen - wie beispielsweise beim Thema "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit". Es müsse nachverhandelt werden mit der Union. Die beiden SPD-Delegierten aus dem Kreis werden heute und morgen in Dormagen und Neuss das Sondierungsergebnis vorstellen und diskutieren. Bisher seien gut zwei Drittel der SPD-Mitglieder hier gegen weitere Gespräche mit der Union. Ein Nein zu einer großen Koalition sei aber "der Todesstoß" für die SPD, so Rinkert wörtlich.
 
 
 

Rhein-Kreis Neuss

DGB zieht positives Fazit zu Mindestlohn

Seit der Einführung des Mindestlohns gibt es im Rhein-Kreis Neuss immer mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat die Arbeitsmarktzahlen ausgewertet und sieht eine positive Entwicklung. Über 145.000 Menschen hatten einen sozialversicherungspflichtigen Job. Das ist ein Plus von über 5.000 Beschäftigen oder rund 3,6 Prozent. Für dieses Jahr sieht der DGB aber noch weiteren Verbesserungsbedarf. Er fordert die Parteien einer künftigen Bundesregierung auf, den Mindestlohn zu schützen.
 
 
 

Neuss/Meerbusch

Zwei Schwerverletzte bei Unfällen gestern

Bei Unfällen in Neuss und Meerbusch sind gestern Nachmittag eine Frau und ein Kind schwer verletzt worden. Laut der Polizei war ein zehnjähriges Mädchen mit dem Fahrrad unterwegs. Als es die Bergheimer Straße überqueren wollte, kollidierte ein Auto mit dem Fahrrad des Mädchens. Laut Zeugen zeigte die Ampel für das Auto grün.
Gut anderthalb Stunden später stießen in Meerbusch zwei Autos auf der Kreuzung Xantener Straße/Schlossstraße zusammen. Eine Frau wurde in ihrem Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.
 
 
 
Am Nachmittag
mit Nina Tenhaef
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