Nachrichten vom 18.01.2018

Rhein-Kreis Neuss

Sturmwarnung: Schulen in Neuss und Rommerskirchen bleiben zu

Viele Kinder im Rhein-Kreis Neuss müssen heute nicht zur Schule. Neuss und Rommerskirchen haben angekündigt, dass der Unterricht an den städtischen Schulen ausfällt. Grund ist die aktuelle Orkanwarnung. Sie gilt ab 7 Uhr heute Morgen und bis heute Abend. Angekündigt sind schwere Orkanböen bis zu 130 km/h. In Neuss und Rommerskirchen fällt der Unterricht aus, die Schulen bleiben aber auf. Damit Kinder, die trotzdem kommen, nicht vor verschlossenen Türen stehen. Aus den anderen Kommunen bei uns im Kreis ist bisher nicht bekannt, ob der Unterricht ausfällt. Das Schulministerium hatte aber gestern angekündigt, dass Eltern bei Extrem-Wetterlagen selbst entscheiden können, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken. Die Eltern müssen die Schule aber informieren.

Durch den Orkan könnten Bäume umstürzen oder Dächer beschädigt werden, warnt der Deutsche Wetterdienst. Wer kann, sollte heute nicht raus gehen.

Die Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss bereiten sich auf den angekündigten Sturm vor. Sie warnen davor, durch Wälder oder Parks zu gehen.

Die Deutsche Bahn warnt jetzt schon davor, dass der Bahnverkehr durch Sturmtief Friederike beeinträchtigt werden könnte. Bahn-Reisende sollten sich vorher informieren, ob ihre Strecke betroffen ist. Die ersten Verspätungen gibt es auch schon - unter anderem bei der S8 und der S11.

Die ersten Bäume sind bereits umgestürzt - die L116 bei Jüchen zwischen Neuenhoven und Wey war deshalb zeitweise gesperrt.
 
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Landtag unterstützt Rheinische Martinstradition

Die Martinsvereine im Rhein-Kreis Neuss sind zufrieden mit der Abstimmung gestern Abend im Landtag. Die Vereine wollen erreichen, dass die rheinische Martinstradition UNESCO-Weltkulturerbe wird. Der Landtag hat gestern Abend einstimmig beschlossen, diesen Antrag zu unterstützen. Das sei eine große Wertschätzung und wichtige Unterstützung, sagen die Initiatoren. Aus Grevenbroich heißt es, die Zustimmung mache Hoffnung, dass die Vereine ihr Ziel erreichen. Im Frühjahr entscheidet eine unabhängige Expertenkommission.
 
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Tierheime: Finanzielle Lage weiter schwierig

Die finanzielle Lage der Tierheime im Rhein-Kreis Neuss bleibt angespannt. "Es sieht nach wie vor schlecht aus", sagt die Leitung des Tierheims in Dormagen. "Wir müssen immer kämpfen", heißt es auch aus dem Tierheim in Rommerskirchen-Oekhoven. Höhere Tierarzt-Rechnungen haben den Tierheimen zu schaffen gemacht. Da 2017 aber weniger Tiere als in den vergangenen Jahren ausgesetzt wurden, sind die Tierheime über die Runden gekommen. Die Tierheime finanzieren sich in erster Linie durch Spenden. Die Spendenbereitschaft sei im vergangenen Jahr mau gewesen, so eine Tierheim-Sprecherin aus Dormagen.
 
 
 
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  • 08:30h (18.1.2018)