Nachrichten vom 20.02.2019

Neuss/Krefeld

Neusser zündet sich vermutlich aus Protest selbst an

Ein Mann aus Neuss hat sich heute vor dem Krefelder Amts- und Landgericht angezündet. Laut Zeugenaussagen gegenüber der Polizei soll es eine Protestaktion gewesen sein - gegen die Isolationshaft des PKK-Führers Öcalan in der Türkei und gegen deutsche Polizeigewalt. Die Polizei hat nach der Tat heute die Wohnung des 43-Jährigen durchsucht und mit Angehörigen gesprochen. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass die psychische Belastung ausschlaggebend für sein Verhalten war. Der Neusser mit türkischer Staatsangehörigkeit war der Polizei zuletzt im Januar aufgefallen. Da hatte er an einer nicht genehmigten Versammlung in Düsseldorf teilgenommen. Heute hatte er sich selbst angezündet. Er wurde schwer verletzt mit dem Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.
 
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Pflegefinder-App wird gut angenommen

Die Pflegefinder-App vom Rhein-Kreis Neuss wird gut angenommen. Laut der Kreisverwaltung ist sie bisher fast 11.000 Mal aufgrufen worden. Die Pflegefinder-App gibt es seit Oktober. Sie soll Angehörige und Pflegebedürftige dabei unterstützen einen freien Pflegeplatz zu finden. Die neue Pflegefinder-App soll Interessierten schnell zeigen, welche Pflegeplätze bei ihnen in der Nähe frei sind. Seit Anfang des Monats hat die Kreisverwaltung eine neue Version freigeschaltet. Neben Kurzzeit- und Langzeitpflegeplätzen werden auch ambulante Pflegedienste angezeigt. Dazu gibt es eine Umkreissuche mit Übersichtskarte mit Kontaktdaten und Internetadressen. Die App ist kostenlos.

 
 
 

Kaarst

Grüne sammeln weiter alte Handys

Die Kaarster Grünen sammeln weiter alte Handys. Die geben sie an den Bund für Umwelt und Naturschutz weiter, damit die alten Geräte fachgerecht recycelt und weiterverwendet werden können. Dabei geht es vor allem um die Teile aus Gold, Silber und Platin. Sie werden vom Elektroschrott getrennt und werden dann neu verwendet. Die Kaarster Grünen sammeln weiter in ihrer Geschäftsstelle auf der Martinusstraße. Insgesamt gibt es bisher neun dieser Sammelboxen in unserem Kreis. Die Standorte können online eingesehen werden.

 
 
 

Korschenbroich

Kinder- und Jugendkonferenz im Ratssaal

Kinder und Jugendliche in Korschenbroich können heute ihre Wünsche und Meinungen äußern. Die Stadtverwaltung macht ihre zweite Jugendkonferenz. Alle zwischen 11 und 17 Jahren sind dazu um 18 Uhr in den Ratsaal an der Don-Bosco-Straße eingeladen. Die erste Konferenz sei gut gelaufen mit vielen Ideen, Wünsche und Anliegen, heißt es. Jetzt will die Stadtverwaltung gemeinsam mit den Organisatoren und den Kindern und Jugendlichen darüber reden, wie diese Ideen umgesetzt werden könnten.
 
 
 

Neuss/Krefeld

Mann zündete sich vor Gerichtsgebäude in Krefeld an

Ein Mann aus Neuss hat sich heute Mittag vor dem Krefelder Amts- und Landgericht angezündet. Laut der Polizei handelt es sich um einen 43-jährigen Mann mit türkischer Staatsangehörigkeit. Er wurde in ein Spezialkrankenhaus geflogen. Ein Brandsachverständiger untersuchte den Tatort und viele Zeugen seien befragt worden, heißt es. Die Hintergründe sind noch unklar. Nach Angaben eines Sprechers des Landgerichts ist der Mann der Justiz bekannt. Es gebe Verfahren, in denen er eine Rolle spiele - noch sei aber unklar, ob die Tat einen Bezug dazu habe.
 
 
 

Rommerskirchen

Neue Kita am Veilchenweg geplant

Die Planungen für eine neue Kita in Rommerskirchen beschäftigen heute den Kreis-Jugendhilfeausschuss. Die neue Kita soll am Veilchenweg im Ortsteil Butzheim entstehen. Der Bau soll laut den aktuellen Planungen im Frühsommer starten und nächstes Jahr im Sommer fertig sein. Eine Gruppe wird als Naturgruppe geplant und auch für Kinder mit Behinderungen soll die neue Kita geeignet sein. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 2,7 Millionen Euro.
 
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Baumkrankheit: Hunderte Eschen müssen gefällt werden

Wegen einer europaweiten Baumkrankheit müssen im Rhein-Kreis Neuss hunderte Eschen gefällt werden. Laut dem Erftverband hat die sogenannte Eschenwelke allein in Grevenbroich auf Höhe der Schwarzen Brücke rund 300 Bäume befallen. Diese würden jetzt gefällt. Die rund drei Hektar große Fläche werde anschließend mit anderen Bäumen aufgeforstet. Auch in Meerbusch am Herrenbusch soll gut 20 Prozent des gesamten Baumbestandes befallen sein. Die Eschenwelke wird durch einen Pilz verursacht, der durch den Wind verbreitet wird. Dadurch verfärben sich die Triebe und Äste und sterben in der Folge ab.
 
 
 

Grevenbroich

A46: Mann von LKW überfahren

Auf der A46 bei Grevenbroich hat es gestern Abend einen schweren Unfall gegeben. Laut der Polizei wurde ein Mann von einem LKW überfahren. Der Mann sei in Richtung Heinsberg unterwegs gewesen, als sein Auto liegen geblieben ist. Er sei ausgestiegen und aus ungeklärten Gründen über die Fahrbahn gelaufen. Dabei habe ihn dann ein LKW erfasst, so die Polizei weiter. Der Mann wurde lebensgefährlich verletzt, ein Rettungshubschrauber brachte ihn in eine Spezial-Klinik. Die Autobahn war während der Unfallaufnahme gesperrt.
 
 
 

Meerbusch

Sperrung der Überholspur auf A57

Autofahrer auf der A57 müssen heute mit einer Einschränkung rechnen. In Fahrtrichtung Nimwegen wird die Überholspur zwischen Kreuz Meerbusch und Krefeld-Oppum gesperrt. Laut dem Landesbetrieb Straßen NRW geht die Sperrung von 11 bis 14 Uhr. In dieser Zeit werden dort Sträucher geschnitten.
 
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Viele freie Ausbildungsplätze

Die Unternehmen im Rhein-Kreis Neuss und der Region bieten zum kommenden Ausbildungsstart mehr Lehrstellen an als zuletzt. Das meldet die Industrie und Handelskammer Mittlerer Niederrhein und zeigt sich dabei auch besorgt. Denn fast 40 Prozent aller Lehrstellen zum kommenden Ausbildungsstart seien noch offen. Vor allem bei den Dienstleistern und auch im Groß- und Einzelhandel sei das so. Nach wie vor interessieren sich immer mehr Schüler für ein Studium und nicht für eine Ausbildung. Die IHK versucht das durch verschiedene Aktionen zu ändern.
 
 
 

Meerbusch

Rückepferde im Herrenbusch

Die Stadt Meerbusch setzt im Herrenbusch gerade wieder sogenannte "Rückepferde" ein. Die geschulten, großen Pferde ziehen geschlagene Bäume durch den Wald. Dieser befindet sich zwischen Lank-Latum und Ossum-Bösinghoven. Im Vergleich zu schweren Maschinen sind Rückepferde schonender für den besonders dicht bewachsenen und sensiblen Wald. Die Tiere kommen von einem speziellen Hof aus Alpen bei Xanten.
 
 
 

Korschenbroich

Stadtverwaltung will interne Abläufe verändern und verbessern

Die Korschenbroicher Stadtverwaltung will interne Abläufe verändern und verbessern. Grundsätzlich sei die Verwaltung aber gut aufgestellt und arbeite wirtschaftlich vernünftig, so das Ergebis einer externen Untersuchung im letzten Jahr. Trotzdem soll einiges verändert werden. Die Orga-Untersuchung zieht vor allem Umstrukturierungen und Umzüge nach sich. Rechtsfragen und Datenschutz werden künftig im Referat des Bürgermeisters angesiedelt. Ein neues "Amt 50" wird sich um die Themen "Soziales und Demographie" kümmern. Und ab nächstem Januar wird der städtische Eigenbetrieb Stadtpflege wieder in die Kernverwaltung eingegliedert. Außerdem könnten bislang vom Rhein-Kreis-Neuss genutzte Büros im Alten Rathaus in Büros für die Stadtverwaltung umgebaut werden.
 
 
 
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