Nachrichten vom 22.02.2019

Grevenbroich

Petition gegen geplante L361n liegt jetzt beim Landtag

Die Petition gegen die geplante L361n in Grevenbroich liegt jetzt beim Landtag. Die Bürgerinitiative hat sie dem Vorsitzenden des Petitionsausschusses dort überreicht. Mit den rund 2000 Unterschriften sollen jetzt Stellungnahmen von der Stadt Grevenbroich, vom Kreis und vom zuständigen Ministerium eingefordert werden. Die geplante L361n soll durch ein Landschaftsschutzgebiet laufen und die Stadtteile Kapellen und Wevelinghoven entlasten. Laut der Bürgerinitiative müssten die Wevelinghovener aber trotzdem durch den Ort fahren, um überhaupt auf die L361n zu kommen. Von einer Entlastung könne dann keine Rede sein, heißt es. Eine Führung über die L 142 und die K 10 hält die Initiative für die bessere Lösung. Dadurch würde die Erftaue als Naherholungsgebiet und Lebensraum für verschiedene Tiere nicht gestört, heißt es.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Mehr pflegebedürftige Menschen in unserem Kreis

Im Rhein-Kreis Neuss gibt es immer mehr pflegebedürftige Menschen. Nach Angaben der Landesstatistiker waren es Ende des vorletzen Jahres über 19.000. Im Jahr 2011 waren es noch knapp 7.000 weniger. Das bedeutet einen Anstieg um fast 60 Prozent. Laut der Krankenkasse IKK classic werden etwa 80 Prozent der Pflegebedürftigen in unserem Kreis zu Hause betreut - in der Regel durch Verwandte. Durch den demografischen Wandel würde die Zahl der potentiellen Betreuer aber immer weiter abnehmen.
 
 

Neuss/Kaarst

Städte pflanzen neue Bäume

Die Stadt Neuss möchte dieses Jahr etwa 400 neue Bäume pflanzen. Jetzt im Frühjahr werden 135 davon gepflanzt. Alle anderen folgen dann laut der Stadtverwaltung im kommenden Herbst und Winter. Auch in Kaarst werden im Vorster Wald rund 27.000 neue Bäume und Sträucher gepflanzt. Die Stadt habe das Ziel die Waldfläche zu vergrößern, heißt es. Weitere fast 1400 Bäume werden an der Xantener Straße gepflanzt. Die Bäume hier waren krank und sind deswegen Ende 2017 gefällt worden.
 
 

Meerbusch

Europas größte Golfmesse startet

Heute startet in Meerbusch-Büderich die größte Golfmesse Europas. Die Messe findet auf dem Areal Böhler auf der Stadtgrenze zwischen Meerbusch und Düsseldorf statt. Bis Sonntag erwarten die Veranstalter rund 17.000 Besucher. Insgesamt 200 Aussteller präsentieren ihre Neuheiten rund um den Golfsport. Besucher können sich informieren, shoppen und Workshops besuchen. Beispielsweise wird ein neuartiger Kunstrasenplatz ausgestellt, den Besucher auch direkt ausprobieren können.
 
 

Grevenbroich

Bahnstraße: Umbaupläne können sich ändern

An den Umbauplänen für die Bahnstraße in Grevenbroich kann sich doch noch etwas ändern. Das hat der Stadtrat gestern in einer Sondersitzung beschlossen. Die Verwaltung muss jetzt die Planungen nochmal überprüfen. Dabei geht es nicht nur um den zweiten Abschnitt, der in diesem Jahr umgebaut werden soll. Sondern auch um den ersten Teil, der schon umgestaltet ist. Hier gab viele Beschwerden: Die Straße sei jetzt zu eng und Parkplätze würden zu weit in die Fahrbahn ragen. Die Stadt prüft jetzt auch, ob sich bei den neuen Planungen die Grevenbroicher einbringen können.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Handwerker haben Nachwuchsprobleme

Im Rhein-Kreis Neuss haben viele Handwerksbetriebe Nachwuchsprobleme. Laut der Kreishandwerkerschaft liegt das mit daran, dass viele Schulabgänger lieber studieren würden als eine Lehre zu machen. Für manche Unternehmen im Kreis wird der Personalmangel zum Existenzproblem, so die Kreishandwerkerschaft. Schätzungen gehen davon aus, dass jedem achten Unternehmen im Kreis das Aus droht. Die Handwerker bräuchten dringend Fachkräfte - denn die Auftragsbücher seien voll. Die gute wirtschaftliche Lage habe einen Bauboom ausgelöst. Betroffen seien vor allem Betriebe, die beim Hausbau mitwirken: Zum Beispiel Maurer, Installateure, Elektriker, Tischler oder Dachdecker. Für Kunden, die ein neues Badezimmer oder eine Terrasse planen, kann es daher zu längeren Wartezeiten kommen.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

SPD fordert: Dormagen und Grevenbroich in Klinik-Fusion einbinden

Die Städte Dormagen und Grevenbroich sollen bei der Fusion der Kreis-Kliniken mit dem Neusser Lukas-Krankenhaus eingebunden werden. Das fordert die SPD im Rhein-Kreis Neuss. Sie reagiert damit auf die Pläne der Krankenhaus-Fusion, die Landrat Petrauschke und der Neusser Bürgermeister Breuer gestern vorgestellt hatten. Der neue Klinikverbund soll rund 3.800 Mitarbeiter beschäftigen. Er soll dafür sorgen, dass die Krankenhäuser gemeinsam wirtschaftlich und medizinisch stärker aufgestellt sind. Die Stadt Neuss und der Kreis sollen je zur Hälfte Gesellschafter des Verbundes werden, so der Plan. Gesellschafter sollten aber auch die Städte Dormagen und Grevenbroich werden, das wünscht sich zumindest die SPD im Rhein-Kreis Neuss. Denn bei Problemen in den Dormagener und Grevenbroicher Kliniken würden sich Betroffene schließlich direkt an die Städte wenden. Deswegen solle es jetzt Gespräche dazu geben, so die SPD.
 
 

Kaarst

Online-Versteigerung von Fundsachen

Die Stadt Kaarst stellt aktuell Fundsachen online zur Schau. Mit dabei sind Fahrräder, Handys und Schmuck. Interessierte können diese begutachten. Laut der Stadt startet die eigentliche Versteigerung in knapp einem Monat. Höchstens zehn Tage bleibe den Bietern dann, um den Zuschlag zu erhalten. Bei den Fundsachen sei die Aufbewahrungsfrist Mitte letzten Jahres abgelaufen, so die Stadt. Demnach lagen alle Fundsachen mindestens ein halbes Jahr im Fundbüro ohne, dass sich die Eigentümer gemeldet haben.
 
 
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