Nachrichten vom 28.07.2017

Rhein-Kreis Neuss

Flüchtlinge: Hilfe bei Integration steht im Fokus

Der Bedarf in der Flüchtlingshilfe im Rhein-Kreis Neuss ist - trotz sinkender Zahlen - weiter hoch. Das bestätigten uns die Kommunen auf NE-WS 89.4-Anfrage. Daher sind die meisten Flüchtlingshelfer aus der Krisenzeit vor zwei Jahren auch nach wie vor in den Unterkünften beschäftigt. Statt der Erstversogung geht es jetzt um die Integration der Menschen. Die Suche nach der eigenen Wohnung, einem Job und das Lernen der deutschen Sprache - Die Anforderungen bei der Betreuung der Flüchtlinge bleiben hoch, sagt die Stadt Neuss. 3000 Zuwanderer werden hier aktuell intensiv betreut. Allein die Ausländerbehörde des Kreises hatte fünf zusätzliche Vollzeitstellen geschaffen, die Mitarbeiter könnten bei sinkenden Zahlen auch in anderen Bereichen eingesetzt werden. Grevenbroich zum Beispiel rechnet allerdings schon im Herbst mit neuen Zuweisungen.
 
 
 

Neuss/Grevenbroich/Dormagen

Geld für einzelne Ortsteile

Neuss, Grevenbroich und Dormagen bekommen Geld für ihre Ortsteile. Aus dem Städtebauförderprogramm bekommt Dormagen 2,8 Millionen Euro - in Horrem soll die Grundschule energetisch saniert werden und der Bahnhofsvorplatz wird umgestaltet. In Grevenbroich wird mit dem Geld die Innenstadt aufgewertet - rund 560.000 Euro fließen in den Bereich zwischen Ostwall und Fußgängerzone. Neuss bekommt rund 250.000 Euro. Hier soll das Geld für den neuen Platz am ehemaligen Münsterschul-Areal verwendet werden.
 
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Kandidaten Bundestagswahl: Entscheidung über Zulassung

Heute wird darüber entschieden, welche Kandidaten aus dem Rhein-Kreis Neuss zur Bundestagswahl zugelassen werden. Die Listen für die Bewerber sind schon länger geschlossen. Insgesamt haben 16 Kandidaten ihre Unterlagen eingereicht. Im Rhein-Kreis Neuss gibt es bei der Wahl im September zwei Wahlkreise. Einen davon bilden Neuss, Grevenbroich, Dormagen und Rommerskirchen. Den anderen Meerbusch, Kaarst, Korschenbroich und Jüchen. Prominentester Bewerber aus dem Kreis ist Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe von der CDU. Auch der Bundestagsabgeordnete Ansgar Heveling von der CDU will sich wieder wählen lassen. Von der SPD stehen Daniel Rinkert und Nicole Specker zur Wahl. Elf Kandidaten stammen aus dem Rhein-Kreis Neuss, die anderen aus Krefeld.
 
 
 

Rhein-Kreis Neuss

ADAC warnt vor Stau-Eskalation

Der ADAC rechnet an diesem Wochenende mit extrem vollen Straßen - auch im Rhein-Kreis Neuss. Der Autoclub rät deshalb, zu Hause zu bleiben, wenn Sie nicht unbedingt an diesem Wochenende fahren müssen. Die Stausituation könnte eskalieren, heißt es. Ganz Deutschland ist laut dem ADAC dieses Wochenende auf Achse. Ab jetzt haben alle Bundesländer Sommerferien. Außerdem rechnet der ADAC mit vielen Autofahrern aus den Niederlanden und Skandinavien. Heute könnten die Staus ab 13 Uhr beginnen - morgen bleiben sie dann den ganzen Tag, am Sonntag auch bis in den Abend. Voll wird es zum Beispiel auf der A46 zwischen Jüchen und Neuss, und auf der A57 von Köln über Dormagen bis Neuss.
 
 
 
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