Nachrichten vom 26.07.2017

Rhein-Kreis Neuss

Amprion stellt weitere Details zu Erdkabel-Strecke vor

Der Stromnetzbetreiber Amprion hat mögliche Streckenverläufe der geplanten Strom-Leitung von Emden bis Meerbusch-Osterath vorgestellt. Für die 300-Kilometer-Trasse hat er heute alle Möglichkeiten aufgezeigt. Jetzt sollen die Anwohner Vorschläge und Kritik äußern können. Amprion will Windenergie von Nord- nach Süddeutschland transportieren. Viel Neues für den Rhein-Kreis Neuss hat es heute nicht gegeben. Der konkrete Trassenverlauf ist weiter noch offen. Die geplante Stromautobahn ist Teil der Energiewende - über sie wird der Ökostrom der Windparks vom Norden über ein Umspannwerk in Meerbusch in den Süden transportiert. Weil Anwohner Gesundheitsrisiken befürchten, macht Amprion ab nächstem Monat viele Info-Veranstaltungen. Wenn die Termine der Info-Märkte stehen erfahren Sie es bei uns.
 
 

Neuss

Bundeskanzlerin kommt zum Wahlkampf-Endspurt

Bundeskanzlerin Angela Merkel kommt kurz vor der Bundestagswahl im September nach Neuss. Das hat die Bundesregierung auf NE-WS 89.4 Anfrage bestätigt. Der Termin sei am 21. September, also drei Tage vor der Wahl. Dabei handele es sich um einen Parteitermin der CDU. Die Details und der Zeitplan für den Besuch der Kanzlerin würden zurzeit noch erarbeitet, heißt es.
 
 

Kaarst

Heute Nacht laufen Weichenarbeiten

In Kaarst laufen in heute Nacht bis morgen früh Bauarbeiten der Regiobahn. Die Regiobahn repariert eine Weiche im Bereich Friedrich-Krupp-Straße und Siemensstraße. Deshalb kann es zur Lärmbelästigung für Anwohner kommen. Die Regiobahn will die Reparaturen aber so schnell es geht fertig bekommen. Betroffen ist die Verbindung von Neuss in Richtung Kaarster See.
 
 

Dormagen

Stadt stellt noch mehr Lampen auf LED-Technik um

Die Stadt Dormagen will in diesem Jahr noch rund 240 Lampen auf LED-Technik umrüsten. Aktuell werden die ersten ausgetauscht. Mittlerweile sind laut Stadt rund 80 Prozent der Straßenleuchten im Stadtgebiet auf die energiesparsamere Variante umgestellt worden. Die Straßenbeleuchtung in Dormagen gehört damit nach eigener Aussage zu den bundesweit fortschrittlichsten. Die Stadt gibt allein in diesem Jahr noch rund 73.000 Euro für LED-Technik aus.
 
 

Kaarst

Kritik am Sozialplan Alter

An einem Sozialplan für die ältere Gesellschaft in Kaarst gibt es Kritik. Der Seniorenbeirat glaub, einige Maßnahmen darin seien nicht weitreichend genug. Bestimmte Aspekte würden nicht berücksichtigt. Außerdem müssten alle Ortsteile in Kaarst bedacht werden und nicht nur Büttgen. Die Politiker erarbeiten gerade den "Sozial-Plan Alter" für Kaarst. Er soll die Bedürfnisse der Senioren in den nächsten Jahren klären und Maßnahmen angeben. Heute Nachmittag spricht der Beirat darüber. Laut ihm ist der Plan teilweise zu unkonkret. Beispielsweise lasse er die künftige Einkommenssituation außen vor. Außerdem sei die räumliche Lebenssituation nicht genug berücksichtigt. Wenn mehr Ältere später in Hochhäusern wohnen, bringe das neue Herausforderungen mit sich.



 
 

Rhein-Kreis Neuss

Immobilienpreise ziehen an

Für Immobilien müssen Käufer im Rhein-Kreis Neuss deutlich mehr zahlen als noch vor einem Jahr. Das zeigt der aktuelle Preisspiegel "LBS Wohnimmobilien". In Neuss ist das Interesse an Eigentumswohnungen sehr hoch - denn hier gebe es immer mehr Kleinanleger die zu Vermietern werden wollen. Immobilien sind für viele in unserer Region die beliebteste Investitionsmöglichkeit, heißt es im LBS Preisspiegel. Aber: wie in Neuss gebe es beispielsweise auch in Dormagen deutlich mehr Nachfragen als Angebote. Dort ist der Preis im Vergleich zum Vorjahr um rund 7 Prozent gestiegen. In Grevenbroich ist der Preis für gebrauchte Reihenhäuser sogar um 18 Prozent nach oben geklettert. Besonders begehrt sind demnach Immobilien in Elsen und Orken sowie Wevelinghoven.
 
 

Neuss

Tour de Neuss sorgt für Straßensperrungen

Wegen des Radrennens heute in Neuss sind viele Straßen in der City gesperrt. In einer halben Stunde sind Teile der Kaiser-Friedrich-Straße dicht. Betroffen ist auch die Kanalstraße und die Drususallee. Spätestens ab dem Nachmittag sind dann alle Bereiche der Rennstrecke dicht. Die Tour de Neuss gibt es schon zum 16. Mal. Das Rennen geht um 15 Uhr los. Die Veranstalter rechnen mit rund 15.000 Besuchern.


Rennstrecke:
Start auf der Kaiser-Friedrich-Straße (Höhe Haus-Nr. 80) über die Drususallee (Fahrstreifen stadteinwärts), Breite Straße, und Kanalstraße zurück zur Kaiser-Friedrich-Straße.

Der Bereich der Rennstrecke wird ab ca. 15 Uhr komplett gesperrt.
Die Kaiser-Friedrich-Straße wird zwischen Kanalstraße und Deutsche Straße bereits um elf Uhr gesperrt.
Zu- und Abfahrt zu Straßen rundherum ist grundsätzlich möglich, aber nicht im Bereich Kanalstraße, Breitgasse und Sternstraße zwischen Drususallee und Kanalstraße.
Halteverbote gelten von 11 bis 24 Uhr
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Konstante Zahl von Sozialhilfe-Empfängern

Im Rhein-Kreis Neuss ist die Zahl der Sozialhilfe-Empfänger in etwa konstant geblieben. Ende letzten Jahres haben hier etwa 380 Menschen Hilfe zum Lebensunterhalt bekommen - im Vorjahr waren es ein paar weniger. Das sind neue Zahlen der Landesstatistiker. NRW-weit gibt es deutlich weniger Sozial-Hilfe-Empfänger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl ist um rund 7 Prozent zurückgegangen. Anspruch auf finanzielle Hilfen haben unter anderem Erwerbsunfähige auf Zeit und Vorruheständler.
 
 

Korschenbroich

Kita-Erweiterung fast abgeschlossen

Die Kita-Erweiterung in Korschenbroich-Herrenshoff geht in den nächsten Tagen wie geplant zu Ende. Zwei neue Fertigmodule wurden angeschafft. Bis Mitte nächsten Monats wird auch der Innenbereich fertig. Zum neuen Kindergartenjahr ende August die Kinder einziehen, so die Stadt. Für eine halbe Million Euro wurde die Kita erweitert. Der Rhein-Kreis Neuss hat die Hälfte der Kosten übernommen. Zuletzt fehlten der Stadt Betreuungsplätze. Jetzt ist der Bedarf mit 130 neuen Plätzen gedeckt.
 
 

Meerbusch/Rhein-Kreis Neuss

Amprion klärt über Stromtrasse auf

Der Netzbetreiber Amprion will am Vormittag über die geplante Stromleitung zwischen Emden und Meerbusch-Osterath informieren. Es geht um mögliche Trassen-Varianten, die auch durch den Kreis führen können. Amprion will unter-irdisch Strom von Norddeutschland über Meerbusch in den Süden transportieren. Weil Kritiker Umweltrisiken befürchten, startet der Netzbetreiber jetzt einen Bürgerdialog mit vielen Infoveranstaltungen. Die Trasse soll voraussichtlich 2025 fertig sein und rund zwei Milliarden Euro kosten.
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Fachkräftemangel: Intensivstationen haben mit Planung zu kämpfen

Die Intensivstationen im Rhein-Kreis Neuss befürchten einen deutlichen Fachkräftemangel. Noch seien alle Stellen besetzt - dennoch sei die Personalsituation eine Herausforderung. Das haben uns die Pflegeleitungen der Intensivstationen der großen Kliniken hier gesagt. Laut der deutschen Krankenhausgesellschaft nimmt die Zahl der offenen Stellen drastisch zu.

Permanente Alarmbereitschaft, persönliche Schicksale. Der Job auf der Intensivstation ist aufreibend, heißt es aus dem Neusser Lukas. 65 Pfleger arbeiten hier, die Stationen seien immer zu 100 Prozent belegt. Aktuell gebe es keine offenen Stellen - wenn allerdings nachbesetzt werden muss, dauere es gut drei Monate bis geeignetes Personal da sei. Die Kreiskrankenhäuser in Dormagen und Grevenbroich betonen daher die Nachwuchspflege. Erst letztes Jahr wurden fünf Azubis übernommen.
 
 
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