Nachrichten vom 26.09.2018

Rhein-Kreis Neuss

Bahnprobleme behoben nach Anschlag behoben - Jetzt macht eine Stellwerksstörung Probleme

Nach dem Anschlag auf die Bahngleise zwischen Düsseldorf und Duisburg soll der Bahnverkehr im Rhein-Kreis Neuss und der Region heute wieder normal laufen. Das hat die Deutsche Bahn mitgeteilt. Die Signale würden wieder funktionieren, die Strecke sei freigegeben. Unbekannte hatten an mindestens drei Stellen Kabel zerstört. Dadurch gab es zwei Tage lang erhebliche Ausfälle und Verspätungen im Bahnverkehr - auch bei uns im Kreis. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln.

Aktuell gibt es laut der Deutschen Bahn allerdings noch eine Stellwerksstörung rund um den Düsseldorfer Hauptbahnhof. Dadurch haben einige Züge Verspätung. Dazu gehören auch die S11, die über Neuss und Dormagen fährt, und der RE6, der über Neuss fährt.
 
 
 

Grevenbroich

Tankstelle überfallen und mit Bargeld geflüchtet

In Grevenbroich-Hülchrath hat ein bewaffneter und maskierter Mann gestern Abend eine Tankstelle überfallen. Nach Angaben der Polizei forderte er von der Angestellten das Bargeld aus der Kasse. Das steckte er in einen Rucksack und flüchtete. Die eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifenwagen blieb bisher ohne Erfolg. Die Polizei hofft auf Hinweise von Zeugen.

Personenbeschreibung von der Polizei:
Die Polizei fahndet nach einem 20-30 Jahre alten Mann, der etwa 180cm groß ist und zur Tatzeit mit einer schwarzen Sturmhaube maskiert war. Er trug dunkle Handschuhe und hatte einen blauen Kapuzenpullover an. Auffällig waren die schwarz umrandeten Buchstaben auf einem Ärmel, wobei der Angestellten der Buchstabe "N" auffiel. Weiterhin trug der Räuber eine schwarze, knielange Arbeitshose, die jeweils links und rechts einen Seitenstreifen aufwies. Die dunkelgrauen Sportschuhe hatten eine weiße Sohle, zudem fielen die schwarzen Socken auf. Zeugen, die zur Tatzeit im Bereich der Tankstelle entsprechende Beobachtungen gemacht haben werden gebeten, sich mit der Polizei Neuss unter der Rufnummer 02131-3000 in Verbindung zu setzen.
 
 
 

Rhein-Kreis Neuss

Kritik: Zu viele Kinder von Armut bedroht

Im Rhein-Kreis Neuss sind zu viele Kinder von Armut bedroht. Das sagt der Paritätische Wohlfahrtsverband und fordert mehr Gegenmaßnahmen. Er hat eine neue bundesweite Studie erstellt. Die zeige, dass sich bisherige Bemühungen kaum auszahlen würden.
"Wer als Kind arm ist, bleibt es häufig auch als Erwachsener", sagt der Paritätische Wohlfahrtsverband. Hier im Rhein-Kreis Neuss würden über 5.300 Kinder zwischen 6 und 14 Jahren in Familien leben, die Arbeitslosengeld beziehen. Für diese Kinder hatte der Bund das Bildungs- und Teilhabepaket eingeführt. Daraus können die Familien Geld bekommen, um beispielsweise Schulmaterialien für ihr Kind zu kaufen. Bei genau 87 Prozent der betroffenen Kinder in unserem Kreis komme das Geld aber gar nicht erst an, sagt der Wohlfahrtsverband. Das würden neue Studien zeigen.
 
 
 
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  • 07:30h (26.9.2018)