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17-jähriger Meerbuscher nach Schießerei freigesprochen
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17-jähriger Meerbuscher nach Schießerei freigesprochen

Am Landgericht Düsseldorf ist heute (09.03.) der Prozess um eine beinahe tödliche Schießerei in Meerbusch zu Ende gegangen.

Veröffentlicht: Dienstag, 09.03.2021 14:47

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Der 17-jährige Angeklagte aus Meerbusch wurde vom Vorwurf der versuchten Tötung freigesprochen. Laut Gericht hatte er letztes Jahr im Sommer zwar auf einen anderen Jugendlichen geschossen - Allerdings aus Notwehr, findet das Gericht. Der Meerbuscher hatte sich mit drei anderen Jugendlichen unter einer Autobahnbrücke bei Osterath getroffen, um Drogengeschäfte abzuwickeln. Dabei gab es einen heftigen Streit, einer der anderen Jugendlichen soll versucht haben, den zur Tatzeit 16-jährigen anzugreifen. Daraufhin zückte der eine Schusswaffe. Das Opfer hatte großes Glück, der Jugendliche wurde im Gesicht nur von einem Streifschuss getroffen. Das sei in Notwehr geschehen, entschied jetzt das Gericht. Verurteilt wurde der Angeklagte lediglich wegen des Besitzes einer Schusswaffe und wegen Drogenhandels. Das Urteil: Vier Wochen Gefängnis.

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