
A44n-Gutachten: Tagebau beeinflusst Windsituation nicht
Der Tagebau Garzweiler hat keinen Einfluss auf die starken Winde, die über die A44n wehen. Das zeigt ein Gutachten des Frauenhofer Instituts, das die Autobahn GmbH in Auftrag gab.
Veröffentlicht: Dienstag, 24.10.2023 09:28
Die A44n, zwischen dem Kreuz Holz und Jackerath, musste in den letzten Jahren immer wieder mal gesperrt werden, weil es dort zu heftigen Winden kam. In dem Gutachten wurden die Unfallzahlen der letzten fünf Jahre untersucht: Dort sieht man laut der Autobahn GmbH, dass die Unfälle im Zusammenhang mit starkem Wind weniger werden. Das Frauenhofer Institut hat auch geschaut, was passiert, wenn die Tagebaugruben wieder mit Wasser gefüllt werden. Das Ergebnis zeigt demnach, dass das auch keinen Einfluss auf die Winde hat. Ebenso die geplante Installation von Solar-Paneelen. Da diese in gewissen Abständen auf Freiflächen installiert würden, gebe es trotzdem starke Winde auf der A44n. Deshalb würden diese nicht installiert, so die Autobahn GmbH.