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ABI 2026 - Weniger Abiturienten
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ABI 2026 - Weniger Abiturienten

Durch die Rückkehr von G8 zu G9 gibt es in diesem Jahr keine Abiturienten an den Gymnasien. Wir haben mit verschiedenen Institutionen über die Auswirkungen gesprochen.

Veröffentlicht: Dienstag, 27.01.2026 14:00

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Das Abitur kann in diesen Jahr nur an anderen Schulformen wie Gesamtschulen abgelegt werden. Die Bezirksregierung erwartet deshalb nur etwas mehr als 800 Abiturienten – im Vorjahr waren es rund 2500 im Rhein-Kreis Neuss. Den Hauptanteil stellen die Gesamtschulen mit knapp 700 Abiturienten, dazu kommen über 80 an Berufskollegs, einige an Weiterbildungskollegs und rund 50 am Bündelungsgymnasium in Dormagen. NRW-weit werden nur 30.000 Abiturienten erwartet, sonst sind es über 70.000.

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Folgen für Studium und Ausbildung

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Die Universitäten, wie die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, rechnen für das Wintersemester 26/27 mit weniger Anmeldungen und wollen die Zulassungsbeschränkungen senken. Das bringt Vorteile für Studierende, da sie intensiver betreut werden können. Auch die Uni Köln erwartet, dass es leichter wird, einen Studienplatz zu bekommen – der Top-ABI-Schnitt ist nicht mehr zwingend nötig. Die Anzahl der Studienplätze bleibt gleich. Für Ausbildungsbetriebe sind die Auswirkungen geringer, da die meisten fehlenden Absolventen ohnehin ein Studium angestrebt hätten. Wer sein Abitur an einer Gesamtschule oder einem Berufskolleg macht, hat bessere Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Betriebe sollten sich aktiv um Nachwuchs bemühen, sagt die Arbeitsagentur.

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