
Ärger um geplante Steuererhöhungen in Grevenbroich
Die Grevenbroicher müssen sich möglicherweise auf eine höhere Gewerbesteuer und Grundsteuer B gefasst machen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 18.03.2021 05:18
Der Hauptausschuss der Stadt diskutiert Donnerstagmorgen (18.3.) darüber - endgültig entscheidet aber der Rat. Alleine durch die Grundsteuer B will SPD-Bürgermeister Krützen über drei Millionen Euro mehr pro Jahr einnehmen. Von der CDU und UWG hagelt es Kritik. Die höhere Grundsteuer B würde Familien mit Eigenheimen, Mieter und Unternehmer belasten. Dadurch leide die Attraktivität der Stadt Grevenbroich, sagen die beiden Rats-Fraktionen. Die UWG schlägt stattdessen vor, mit einer effizienten Wirtschaftsförderung neue Firmen nach Grevenbroich zu holen. Das könne zur Verbesserung des Haushaltes beitragen, meint sie. Die Stadt ist eine Sanierungsplankommune. Sie muss bis 2024 einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen, sonst darf sie ihre Finanzgeschäfte nicht mehr selbst verantworten. Um das Sanierungsziel zu erreichen, hat die Stadt jetzt die Erhöhung der beiden Steuern vorgeschlagen.