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Ärztenetzwerk in Meerbusch für Hilfsaktion ausgezeichnet
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Ärztenetzwerk in Meerbusch für Hilfsaktion ausgezeichnet

Ganze 500 Tonnen Medikamente und andere Hilfsgüter aus Meerbusch sind seit Kriegsbeginn in der Ukraine angekommen. Verantwortlich dafür ist das Ärztenetzwerk "Niederrheinnetzwerk".

Veröffentlicht: Mittwoch, 06.09.2023 15:12

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Die Ukraine hat das Netzwerk (NRNW) jetzt für seinen Einsatz ausgezeichnet. Die Menschen im Kriegsgebiet brauchen nämlich dringend Medikamente, weil Russland auch gezielt Anschläge auf Krankenhäuser verübt. Das schränke die medizinische Versorgung vor Ort ziemlich ein, meint die ukrainische Generalkonsulin Iryna Shum. Sie selbst hat zum Beispiel Verwandte in Fastiv, einer Stadt, mit der Meerbusch gerade besonders intensiv im Austausch ist:

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Generalkonsulin Iryna Shum
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Wo genau die Medikamente ankommen, die das Netzwerk losschickt, darf allerdings keiner wissen. Das wäre zu riskant. Daher fahren die Trasporter zur Sicherheit auch immer andere Strecken. Die Lieferungen gehen aber größtenteils an ein Krankenhaus und ein Heim für Kinder mit Schwerbehinderung.

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Viel Unterstützung aus Meerbusch

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Das alles funktioniert nur, weil so viele das Projekt unterstützen. Dazu gehören nicht nur Ärzte und Sponsoren, sondern auch andere Meerbuscher, die sich einbringen wollen, erzählt Markus Groteguth vom Niederrheinnetzwerk:

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Markus Groteguth vom Niederrheinnetzwerk
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Das Netzwerk will so lange weitermachen, bis der Krieg in der Ukraine irgendwann vorbei ist.

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