
© SYMBOLBILD | sergofan2015 - stock.adobe.com
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AKP-Wahlkampfrede in Neuss sorgt für Ärger
Eine Wahlkampfveranstaltung eines türkischen Politikers in Neuss hat das Auswärtige Amt auf den Plan gerufen. Es hat die türkische Botschaft “zu einem Gespräch eingeladen”.
Veröffentlicht: Dienstag, 17.01.2023 05:19
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Das gilt als eine sanfte Variante der formalen Einbestellung. Letzte Woche Freitag (13.1.) war ein Politiker der Erdogan-Partei AKP in Neuss. In einer Wahlkampfrede in einer Moschee forderte er die Vernichtung von Kurden und Anhängern der Gülen-Bewegung. Sie seien gottlos und wollten den Islam "christianisieren". Das Auswärtige Amt ist empört. Solche Auftritte dürften sich nicht wiederholen, sagt es. Und weiter: wenn sich türkische Vertreter nicht an die Spielregeln hielten, müssten “Konsequenzen” geprüft werden.
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