
Alternative zum digitalen Impfnachweis - Die Immunkarte
Mit der Immunkarte sollen Menschen ohne Smartphone eine kompakte Möglichkeit zum Nachweis des Impfstatus bekommen.
Veröffentlicht: Montag, 06.12.2021 05:00
Mittlerweile ist der Impf-Nachweis ja Standard um überhaupt irgendwo reinkommen zu können. Viele von uns haben den ja mittlerweile digital auf dem Handy. Den gelben Impfpass nehmen nur die wenigsten mit. In manchen Bundesländern wird der als Nachweis schon gar nicht mehr akzeptiert - als Reaktion auf Fälschungen von Impfpässen. Als Alternative gilt es die Immunkarte. Die kann auch ganz praktisch sein, falls der Akku vom Handy dann doch mal leer ist oder für diejenigen, die gar kein Smartphone haben. Die Immunkarte kommt von einem Leipziger Start-Up. Sie ist so groß wie eine EC-Karte und da ist der digitale Impfnachweis draufgedruckt. Der kann dann wie auf dem Handy überall eingelesen werden und ist EU-weit anerkannt.
Die Immunkarte kostet rund zehn Euro
Wer die Karte haben will, muss rund zehn Euro zahlen. Über 40 Apotheken bei uns im Rhein-Kreis Neuss stellen die Immunkarte bereits aus, es geht aber auch online. Da gibt es auch die genaue Übersicht welche Apotheken die Karte ausstellen. Wer schon einen QR-Code für den digitalen Impfnachweis hat, geht damit zur Apotheke und die stellt die Karte aus - mit dem bestehenden QR-Code geht es auch online. Alternativ kann in der Apotheke auch der Impfpass und der Personalausweis vorgelegt werden. Die Karte wird entweder nach Hause geschickt oder kann in der Apotheke abgeholt werden.
Bei einer Booster-Impfung gibt es ja einen neuen Nachweis - wer dann schon die Immunkarte hat, kann sie dann aktualisieren lassen. Das kostet dann zwar auch, aber nicht ganz so viel, wie eine komplett neue Karte.
Alle weiteren Infos zur Immunkarte gibt es hier.