
Anklagebetrug: Kaarster weiter von Geschäftsidee überzeugt
Beim Millionen-Anlagebetrug mit Atomausstieg bestreiten die Angeklagten vehement alle Vorwürfe. Darunter auch ein Mann aus Kaarst.
Veröffentlicht: Dienstag, 19.03.2024 09:48
Vor dem Krefelder Landgericht haben sie jetzt jede Betrugsabsicht zurückgewiesen und sind von ihrer Geschäftsidee weiter überzeugt. Vier Männer aus Kaarst, Krefeld und Bayern stehen seit letzter Woche (14.03.2024) vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft sagt, sie hätten die Anleger am Telefon dazu gebracht, in ein Krefelder Unternehmen zu investieren. Dabei soll den Opfern weisgemacht worden sein, dass die Firma ein Patent zur Umnutzung von Atomkraftwerken besitze und deshalb sogar mit der Bundesregierung und großen Energieversorgern verhandele. So hätten sie über 100 Anleger um insgesamt fast drei Millionen Euro betrogen. Aufgeflogen war die Masche, als die Firma Insolvenz angemeldet hatte. Der Prozess geht bis Mitte Mai.