
Anstieg bei Verdachtsfällen zu Kindeswohlgefährdungen
Das zeigt eine aktuelle Landesstatistik. Demnach gab es im Rhein-Kreis Neuss letztes Jahr über 1100 Verdachtsfälle - nochmal rund 50 mehr als im Jahr davor.
Veröffentlicht: Montag, 17.07.2023 10:20
Noch deutlicher fällt die Zunahme aus, wenn man sich die Statistik im Fünf-Jahresvergleich ansieht. Damals gab es rund 850 Fälle - also rund ein Drittel weniger als jetzt. Von diesen Verfahren wurden im letzten Jahr bei fast 120 im Endeffekt tatsächlich eine akute Kindeswohlgefährdung festgestellt. Bei rund der Hälfte der Fälle hat sich der Verdacht aber nicht bestätigt. Laut den Statistikern sind die häufigsten Anzeichen für eine Gefährdung Vernachlässigung, Misshandlung oder sexuelle Gewalt. Der Rhein-Kreis Neuss liegt mit dem Anstieg der Zahlen im NRW-weiten Trend.