
Bauarbeiten am Windpark in Jüchen gestartet
Anfang des Jahres wurden die letzten Windräder auf der Fläche gesprengt und abgebaut. Wegen Sicherheitsbedenken müssen die Räder neugebaut werden.
Veröffentlicht: Donnerstag, 15.06.2023 04:00
Ein baugleiches Windrad war im Ruhrgebiet wegen Betonschäden zusammengebrochen. Deswegen müssen alle anderen Anlagen von diesem Bautyp aus Sicherheitsgründen abgebaut werden. Betroffen davon war auch der RWE Windpark in Jüchen an der A44n. Der erste Turm wurde jetzt wieder aufgebaut. Gleichzeitig laufen auch Arbeiten für die weiteren Anlagen, wie das Gießen von Fundamenten. Schritt für Schritt wird alles aufgebaut. Für die Türme setzen Bauarbeiter am Boden riesige Ringe zusammen. Diese befördert dann ein Kran nach oben und werden übereinandergestapelt. Ein Ring ist etwa 2,30 Meter hoch.
Ein konkretes Datum für die Fertigstellung und Fertigstellung gibt es laut RWE noch nicht. Das dauert laut Sprecherin Sinje Vogelsang noch etwas.
RWE rechne aber damit, dass noch in diesem Jahr alles steht. Und aktuell spielt laut Sinje Vogelsang das Wetter mit. Es ist trocken und nicht zu windig.
So könne es dann zum Beispiel länger dauern. In Zukunft sollen, durch die die sechs neuen Windräder an der A44n in Jüchen, 26.000 Haushalte mit Strom versorgt werden. Der alte Park war wegen der Mängel nie richtig und vollständig in Betrieb. Wegen der Sicherheitsbedenken gab es keine andere Möglichkeit und der Park konnte nicht wie geplant den Betrieb aufnehmen. Laut RWE können einige Teile des alten Parks erneut genutzt werden:
Der Windpark ist am Ende ein kleiner Schritt für die Energiewende. Gleichzeitigt wirkt der Standort an der A44n fast wie eine Art Bild zur Energiewende. Direkt in der Nähe befindet sich der Tagebau.


