
Baugenehmigung des Stromkonverters könnte vor Gericht landen
Bei der Baugenehmigung des Konverters in Meerbusch-Osterath könnte es zu einem Rechtsstreit kommen. Davon geht der Rhein-Kreis Neuss aus.
Veröffentlicht: Dienstag, 26.07.2022 04:00
Denn die Stadt Meerbusch weigert sich, der Baugenehmigung zuzustimmen. Laut Kreis hat der Stromnetzbetreiber Amprion aber darauf ein Recht.Die Stadt Meerbusch will alle juristischen Register ziehen, damit der Konverter nicht nach Osterath kommt. Dafür hat sie unter anderem der Baugenehmigung nicht zugestimmt. Als Grund nannte sie, dass der Standort des Konverters nicht ortsgebunden ist. Heißt also: Die öffentliche Versorgung mit Elektrizität stehe und falle nicht mit dem Standort Osterath. Diese Argumentation hat die Kreisverwaltung jetzt den zuständigen Stellen und dem Betreiber Amprion vorgelegt. Damit läuft das Verfahren weiter. Eine endgültige Entscheidung zum Bau ist noch nicht gefallen. Vor genau zehn Jahren wurde erstmals bekannt, dass Osterath als Standort für den Konverter geplant ist.