
Bewährungsstrafe für tödliche Raserfahrt bei Meerbusch
Nach dem Tod eines Familienvaters bei einem Unfall auf der Autobahn 44 bei Meerbusch Osterath ist der Angeklagte Raser zu zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden.
Veröffentlicht: Donnerstag, 27.06.2024 04:21
Das hat das Neusser Amtsgericht entschieden. Er muss außerdem der Witwe des Opfers 5.000 Euro als Wiedergutmachung zahlen und hat 5 Jahre lang ein Führerscheinverbot. Letztes Jahr im Frühjahr war laut Gericht ein 47-jähriger Mann auf der A44 bei Meerbusch betrunken und ohne Führerschein mit 240 Stundenkilometern in ein anderes Auto gerast. Der Düsseldorfer Familienvater starb noch an der Unfallstelle.
Angeklagt war der Raser unter anderem wegen fahrlässiger Tötung. Das konnte ihm aber nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden. «Es tut mir unendlich leid, ich habe das nicht gewollt», sagte der 47-Jährige an die Witwe gewandt. Sie ist jetzt allein mit ihrem inzwischen vierjährigen Sohn. Der Raser war schon einmal betrunken hinterm Steuer erwischt worden.