
Bombenfund in Meerbusch-Strümp
In Strümp ist bei Bauarbeiten eine britische Sprengbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Der Kampfmittelräumdienst muss sie noch am Mittwoch (14.10.) unschädlich machen.
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Der Zünder der 250-Kilo Bombe wird laut der Stadtverwaltung voraussichtlich vor Ort gesprengt werden müssen. In einem Radius von 300 Metern um die Fundstelle an der Gustav-van-Beek-Allee ist der Aufenthalt sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien verboten. Der Bereich wird abgesperrt und evakuiert. Neben der Gustav-van-Beek-Allee zählen die Straßen (oder Teilabschnitte) An der Reick, An der Strempe, Auf der Gath, Bachstraße, Helen-Keller-Straße, Hubertusweg, Im Quellgrund, Meerhofstraße, Strümper Berg, Weyergrafstraße und Xantener Straße zum Gefahrenbereich. In der Turnhalle des Städtischen Meerbusch-Gymnasiums am Mönkesweg 58 wird eine Betreuungsstelle für Personen eingerichtet, die keine Möglichkeit haben, bei Verwandten oder Bekannten unterzukommen.
Für hilfsbedürftige Personen hat die Stadtverwaltung zudem ein Info-Telefon unter der Rufnummer 02150 916300 eingerichtet. Betroffen sind ungefähr 400 Personen. Alten- und Pflegeeinrichtungen liegen außerhalb des zu evakuierenden Bereichs. Die Entschärfung der Bombe soll bis ungefähr 18 Uhr erfolgen.
