
Brandbrief aus dem Rhein-Kreis Neuss an den Bundeskanzler
Die Bürgermeister und der Landrat aus dem Rhein-Kreis Neuss haben sich zusammengetan und Bundeskanzler Scholz einen Brandbrief geschrieben.
Veröffentlicht: Mittwoch, 15.02.2023 05:23
Darin fordern sie Hilfen und Lösungen in der aktuellen Flüchtlingssituation. Demnach geht es um den anhaltenden Strom an Geflüchteten seit 2015. Für die Kommunen und auch den Kreis ist es selbstverständlich Geflüchteten zu helfen. Aber es gebe Grenzen: Vor allem dann, wenn die Kommunen nicht mehr wissen, wo sie die Geflüchteten unterbringen sollen. Zudem - so steht es in dem Brief an den Kanzler - weiß man nicht mehr, wie all die Geflüchteten später, etwa durch das Lernen der deutschen Sprache, integriert werden sollen. Sie blicken mit großer Sorge in die Zukunft. Deshalb fordern sie den Kanzler auf, diese Sorgen ernst zu nehmen. Sie hoffen darum, dass Olaf Scholz kommunale Vertreter mit zum angekündigten Flüchtlingsgipfel nimmt. Dort hoffen sie auch, dass die Finanzierung geklärt wird.