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Tagebau Garzweiler
© RWE
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Braunkohle-Gegner scheitern vor Gericht

Braunkohle-Gegner sind nach einer Besetzung eines Tagebau-Baggers bei Grevenbroich und Jüchen vor Gericht gescheitert.

Veröffentlicht: Freitag, 09.08.2019 04:02

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Sie hatten sich beschwert, weil die Polizei sie nach der Aktion tagelang festgehalten hatte. Das Landgericht Mönchengladbach sah das anders. Bei der Aktion im Februar hatten sich die Braunkohle-Gegner die Fingerspitzen mit Sekundenkleber eingeschmiert - offenbar deswegen, damit die Polizei nicht feststellen konnte, wer sie sind. Die vier Aktivisten wurden danach für eine Woche in Polizeigewahrsam genommen. Zwei nannten ihre Namen freiwillig und durften früher gehen, die anderen beiden blieben bis zum Ende. Bis heute sind ihre Namen unbekannt. Alle Vier fanden die Aktion "rechtswiedrig" - daher ging es vor Gericht. Es hat die Beschwerden als unzulässig bezeichnet. Einmal wegen der fehlenden Namen und einmal weil es die Maßnahme der Polizei als gerechtfertigt ansah.

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