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Tagebau Garzweiler
© RWE
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Braunkohlerevier soll ein grünes Vorzeigeprojekt werden

Der Rhein-Kreis Neuss und das ganze das rhei­ni­sche Braun­koh­le­re­vier soll zu ei­ner Vor­zei­ge­re­gi­on für um­welt­freund­li­che­ren Ver­kehr werden.

Veröffentlicht: Donnerstag, 25.03.2021 13:39

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Diese Forderung kommt jetzt von den Grünen im NRW-Landtag. Dazu schlagen sie in einem Antrag eine ganze Reihe von Maßnahmen vor. Erster Vorschlag der Grünen: Die Schienenstrecken die aktuell für den Tagebaubetrieb genutzt werden, sollen zu ech­ten S-Bahn-Stre­cken um­ge­baut wer­den. Vorschlag zwei: Die A61-Lücke zwi­schen den Kreuzen Wanlo und Ja­ckerath soll nach dem Tagebauende nicht wiederhergestellt werden. Die jetzige Umleitung über A46 und A44 soll so bleiben. Das Geld sol­le ge­nutzt wer­den, um Bahn­tras­sen und Fahr­rad­we­ge zu bau­en, sagen die Grünen. Vorschlag drei: Sie wollen ein um­fas­sen­des Rad­we­ge­netz und Mo­bi­li­täts­sta­ti­on im bis­he­ri­gen Braun­koh­le­re­vier - nach Vor­bild der Nie­der­lan­de. Die Lan­des­re­gie­rung er­klärt all­ge­mein, dass sie die Vorschläge gut findet. Eine Revier-S-Bahn solle es sowieso geben.

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