
BUND zweifelt an Projekt der Rheinwasser-Transportleitung
Der Bund für Umwelt und Naturschutz fordert von RWE einen "Plan B" für die Befüllung der Tagebauseen in Hambach und Garzweiler.
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Angesichts der zunehmenden Dürre und dem extremen Niedrigwasser im Rhein zweifelt der BUND an dem Projekt der Rheinwasser-Transportleitung. Dabei wird dem Rhein Wasser abgezwackt, der dann in die Tagebaue fließt.
Große Sorge um Feuchtgebiete
Die größten Sorgen bereiten dem Umweltverband die Feuchtgebiete rund um die Tagebaulöcher. Die werden aktuell noch durch das abgepumpte Abwasser aus den Tagebaulöcher mit Feuchtigkeit versorgt. Der Plan von RWE ist, dass dies ab den 2030er durch Rheinwasser geschieht. Der BUND fragt sich, woher RWE das Wasser angesichts des Klimawandels und der niedrigen Rheinpegelstände nehmen will. Laut der Vorstellung von RWE soll ab 2030 das erste Wasser durch die knapp 50 Kilometer langen Röhren fließen. Zunächst soll nur der Tagebau in Hambach, ab 2036 auch der in Garzweiler mit Rheinwasser befüllt werden. Seit Juli laufen bereits die Arbeiten dafür.