
Castortransport ohne Zwischenfälle
In der Nacht (21.4./22.4.) wurde quer durch NRW wieder Atommüll transportiert - im Rhein-Kreis Neuss hat das aber für keine Probleme gesorgt, heißt es von der Polizei.
Veröffentlicht: Mittwoch, 22.04.2026 04:22
Demnach wurde dieses Mal auch eine andere Route als beim ersten Castortransport vor vier Wochen gewählt. Welche, konnte die Polizei heute Morgen noch nicht sagen. Der Atommüll wurde aus Jülich nach Ahaus gebracht. Da ist er mittlerweile angekommen. Ohne Zwischenfälle, wie es von der zuständigen Polizei in Münster heißt. Die hatte den Transport umfangreich abgesichert. Wie auch schon beim ersten Castor-Transport vor vier Wochen haben Atomkraftgegner gegen den Transport demonstriert. Es gab Mahnwachen in Jülich, Ahaus und auch eine Aktion an der Strecke bei Bottrop. Hintergrund der Transporte ist eine Anordnung der NRW-Atomaufsicht von 2014. Die schreibt vor, das Zwischenlager in Jülich zu räumen. Insgesamt sollen innerhalb mehrerer Monate 152 Behälter nach Ahaus gebracht werden.