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Corona-Pandemie sorgt für viel Arbeit bei den Ordnungsämtern
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Corona-Pandemie sorgt für viel Arbeit bei den Ordnungsämtern

Die Ordnungsämter im Rhein-Kreis Neuss haben durch die Pandemie im letzten Jahr viel zu tun gehabt. In einer NE-WS 89.4 Abfrage haben sie jetzt Bilanz gezogen.

Veröffentlicht: Dienstag, 01.02.2022 05:00

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Demnach haben die Mitarbeiter viele Überstunden geleistet und sich fast nur noch um die Kontrolle der Corona und-Quarantäne-Regeln gekümmert.

Allein das Neusser Ordnungsamt hat letztes Jahr über 90.000 Euro an Buß- und Verwarngeldern verhängt - größtenteils wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht und das Kontaktverbot. Der überwiegende Teil der Menschen halte sich aber an die Regeln - wer auf Fehlverhalten hingewiesen werde, sei einsichtig. Nur vereinzelt seien die Menschen aggressiv und beleidigend geworden, heißt es aus Neuss, Grevenbroich und Kaarst. Körperliche Übergriffe habe es zum Glück nicht gegeben, berichten die Städte Meerbusch, Korschenbroich und Dormagen. Letztere führt das auf das deeskalierende Verhalten der Ordnungsamts-Mitarbeiter zurück.

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Corona-Pandemie sorgt für viel Arbeit bei den Ordnungsämtern
Symbolbild: Ein Fahrzeug des Ordnungsamtes
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Die Städte Grevenbroich und Dormagen haben jeweils zwischen drei- und vierhundert Verstöße gegen die Corona-Regeln festgestellt. Die Gemeinde Rommerskirchen hat keine detaillierten Zahlen erhoben, weil es hier erfahrungsgemäß reiche, wenn das Ordnungsamt zunächst auf Verstöße hinweist. Die Aufklärungsarbeit sei meist effektiver, als die Jagd nach dem nächsten „Knöllchen“, heißt es aus dem Rathaus. Auch in Kaarst waren viele Menschen einsichtig - das Ordnungsamt musste trotzdem 300 Bußgeldverfahren einleiten. Und auch die Jüchener Kräfte haben einige Verwarnungen ausgesprochen - mussten jedoch bei 240 Quarantäne-Verstößen ebenfalls zu Bußgeldverfahren greifen.

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