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Corona Tests an Grundschulen und KiTas im Rhein-Kreis Neuss
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Corona Tests an Grundschulen und KiTas im Rhein-Kreis Neuss

Im Rhein-Kreis Neuss gibt es eine neue Teststrategie in den Grundschulen. In den KiTas entscheidet jede Kommune derzeit selbst, wie sie testen

Veröffentlicht: Donnerstag, 24.02.2022 12:16

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Grundschulen

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Ab Montag (28.02) gibt es eine neue Teststrategie an den Grundschulen in NRW und somit auch im Rhein-Kreis Neuss. Die NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer hat angekündigt, dass ab heute geimpfte und genesene Kinder, Lehrer und weitere Angestellte an den Schulen nicht mehr getestet werden müssen. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss drei Mal die Woche einen Antigen-Selbsttest zu Hause machen.

Für die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft aus dem Rhein-Kreis Neuss, war diese Entscheidung längst überfällig. Vor allem, weil wahrscheinlich infizierte Kinder nach einem positiven Pool-Test in die Schule zum nachtesten kommen mussten. Daraufhin schlugen die Schnelltests nicht immer an und infizierte Kinder waren in der Schule, sagt die GEW. Demnach musste das Ministerium letztendlich auf die Situation reagieren und kapitulierte vor seiner eigenen Teststrategie. Dadurch, dass die Kinder sich zu Hause testen, reduziert sich der Testaufwand drastisch angesichts der hohen Infektionszahlen vor allem in den Grundschulen. Trotzdem gibt es auch Kritikpunkte: „Das Ziel eines sicheren Präsenzunterrichts kann auch im Hinblick auf weitere Wellen der Corona-Pandemie nur erreicht werden, wenn sichere Tests dies gewährleisten und alle Schutzmaßnahmen ergriffen werden, die nötig sind. Eine gute Lösung und Forderung der GEW wäre sicher die Errichtung mobiler Teststationen gewesen, die jetzige Lösung ist aber besser als die Beschäftigten der Grundschulen weiterhin mit dem unglaublich aufwändigen Testverfahren zu belasten.“

Der Neusser Stadtelternrat begrüßt die neue Teststrategie an den Grundschulen. Es hat nicht funktioniert, sagt der Vorsitzende Dirk Jansen. Die Labore waren überlastet, gesunde Kinder mussten zu Hause bleiben und hatten somit auch keinen Unterricht. Jetzt geht das Testverfahren schneller. Die Kinder sind diejenigen, die am meisten unter der Pandemie leiden, sagt der Stadtelternrat. Für ihn wäre es das Beste, wenn die Kinder fortan nur noch stichprobenartig getestet werden, damit wieder Normalität einkehrt.

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KiTas

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Jede Kommune im Rhein-Kreis Neuss entscheidet selbst, welches Testverfahren in den KiTas angewendet wird. Ab Montag (28.02) wird in Jüchen, Korschenbroich und in Rommerskirchen eine neue Strategie angewendet. Die Kinder werden demnach weiterhin einen Lolli-Test machen. Wenn der jedoch positiv ausfällt, können sich die Kinder mit einem Schnelltest freitesten und nicht wie bisher auf das Ergebnis des Einzel-PCR-Test warten. Dieses Verfahren gibt es auch schon in Neuss und Kaarst. In Grevenbroich sollte am Montag (28.02) der Lolli-Test eingeführt werden. Das hat die Stadt jetzt wieder abgesagt, da sich offenbar das Land NRW ab März zu einem neuen Testverfahren äußern will. Außerdem haben sich Eltern gegen die Pool-Testung gewehrt, da sie das Modell wie in Kaarst oder Neuss bevorzugen. Eigentlich wollte die Stadt die Pool-Tests mit der PCR Nachtestung einführen. Genauso macht es derzeit die Stadt Meerbusch.

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