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Die Stadt Grevenbroich und der Strukturwandel
© Rhein-Kreis Neuss
Der Tagebau Garzweiler bei Jüchen.
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Die Stadt Grevenbroich und der Strukturwandel

Die Stadt Grevenbroich will Teil des Zweckverbandes Landfolge Garzweiler werden. Dafür nimmt nimmt Bürgermeister Krützen am Dienstag (24.05.) an der Verbandsversammlung teil.

Veröffentlicht: Dienstag, 24.05.2022 11:39

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Mönchengladbach, Erkelenz, Titz und Jüchen. Diese vier Kommunen gehören bis jetzt zum Zweckverband Landfolge Garzweiler. Grevenbroich könnte dazu kommen. Das gesamte Revier des Verbandes umfasst 430 Quadratkilometer. Dabei hat der Zweckverband die Aufgabe, diesen Raum neu zu gestalten - wegen des Strukturwandels. Neben Jüchen ist auch Grevenbroich stark vom Strukturwandel betroffen - beispielsweise durch die Kraftwerke in Frimmersdorf. Deshalb soll die Stadt laut Vorlage nächstes Jahr Teil des Zweckverbandes werden. Das kostet die Stadt aber auch: Sie muss jährlich eine Umlage von mehr als 100.000 Euro zahlen. Über den Beitritt berät am Dienstag (24.05.) auch der Strukturwandelausschuss.

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Auch Grevenbroicher sollen sich beteiligen

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Die Stadt Grevenbroich soll bei der Energiewende schneller vorankommen. Deshalb sollen auch die Bürger in das Vorhaben investieren. Das wünschen sich SPD, Grüne und Mein Grevenbroich - Es gibt einen gemeinsamen Antrag im Strukturwandelausschuss am Dienstag (24.05.). Demnach kann die Stadt den Ausbau von erneuerbaren Energien finanziell nicht alleine stemmen. Wegen des Ukraine-Krieges sei das Vorhaben aber wichtig. Deshalb soll es Bürgerfonds, private Finanzierungsmodelle oder Bürgergenossenschaften mit dem Versorger NEW geben. So sollen Grevenbroicher in Photovoltaik oder Windräder investieren können.

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