
Diskussion in Dormagen über Tiny Houses für Geflüchtete
In Dormagen diskutieren die Politiker am Donnerstag (28.04.) über die Anschaffung von Tiny Houses als Unterbringung für Geflüchtete.
Veröffentlicht: Donnerstag, 28.04.2022 09:43
Noch bevor aber überhaupt beschlossen ist, dass die Tiny Houses kommen, hatte es schon Proteste gegeben. Die Stadt meint, dass die Mini-Häuser eine gute Möglichkeit wären, Geflüchtete unterzubringen. Vorteil dabei wäre ein schnelle Lieferung und dass sie nicht den gleichen Auflagen unterliegen wie andere Bauarten, heißt es. Als ein mögliches Beispiel wurde "Am Schwiertzhof" in Nievenheim genannt. Daraufhin hatten sich Anwohner zu einer Initiative zusammengeschlossen, um den Bau der Tiny Houses in ihrer Nachbarschaft zu verhindern. Als einen der Hauptgründe nannten sie die Ökologie. Die Stadt sagt aber, dass zunächst eine Standortanalyse her müsste, um geeignete Stellen zu finden und dass der Standort "Am Schwiertzhof" nur ein hypothetisches Beispiel war.