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Diskussion über Methadon-Patienten

Die Stadt Grevenbroich hat sich zu einem Schwerpunkt für Methadon-Patienten entwickelt. Das findet die Stadtverwaltung.

Veröffentlicht: Freitag, 13.09.2019 04:16

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Sie spricht von 200 Suchtkranken, die in der Stadt behandelt werden. Und die zum Teil aus dem Umland extra für die Behandlung anreisen. Methadon wird im Rahmen eines Entzugs als Ersatzstoff genutzt. Der Grevenbroicher Bürgermeister ist über diesen Zustand sehr unglücklich und fordert die Kassenärztliche Vereinigung auf, zu handeln. Sie soll seiner Meinung nach eine "Substituierende Notfallpraxis" einführen. Bei diesem Modell würden Ärzte dazu verpflichtet, Methadon-Behandlungen anzubieten. Bisher ist das freiwillig. Die Kassenärztliche Vereinigung findet die Idee allerdings nur für Regionen sinnvoll, in denen es keine Ärzte für die Methadon-Ausgabe gibt. Auf Grevenbroich treffe das nicht zu. Der Grevenbroicher Bürgermeister will jetzt weitere Gespräche mit der Kassenärztlichen Vereinigung führen.

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