
Dormagen auf Platz drei bei Renten in NRW
Laut einer aktuellen Auswertung der Landesstatistiker gehören die Menschen in Dormagen zu den Top-Verdienern im Ruhestand.
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Demnach liegt die jährliche Pro-Kopf-Rente in der Stadt bei rund 22.700 Euro. Im landesweiten Vergleich gibt es nur in Odenthal und Leverkusen im Durchschnitt noch höhere Rentenbezüge. Auch die Gemeinde Rommerskirchen schneidet in der Statistik mit Platz 17 in Nordrhein-Westfalen überdurchschnittlich gut ab.
Neuss und Jüchen sind Schlusslichter im Kreisgebiet
Innerhalb des Rhein-Kreises Neuss zeigt sich jedoch ein deutliches finanzielles Gefälle. Ganz hinten in der Auswertung liegen im Kreisgebiet die Städte Neuss und Jüchen. Dort erhalten die Menschen im Schnitt fast 200 Euro weniger Rente im Monat als die Spitzenreiter. Das Deutsche Institut für Altersvorsorge erklärt diese regionalen Unterschiede vor allem mit der Stärke der Wirtschaft und dem jeweiligen Arbeitsmarkt vor Ort.
Gründe für Unterschiede liegen in Wirtschaftsstrutur
Laut dem Deutschen Institut für Altersvorsorge spiegeln die aktuellen Rentenbezüge direkt die Wirtschaftsstruktur einer Region wider. Starke Industriezweige und ein verlässlicher Arbeitsmarkt in der Vergangenheit sorgen demnach heute für höhere Pro-Kopf-Renten in den entsprechenden Städten und Gemeinden.