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Dormagener Kinderschutzpräsident befürchtet mehr Kinderarmut
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Dormagener Kinderschutzpräsident befürchtet mehr Kinderarmut

Die Kinderarmut wird nächstes Jahr noch einmal deutlich zunehmen. Das sagt der Präsident des Kinderschutzbundes Heinz Hilgers aus Dormagen in der Stuttgarter Zeitung.

Veröffentlicht: Montag, 19.12.2022 10:47

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Die Inflation treffe vor allem Familien besonders hart, die nur wenig Geld zur Verfügung haben, so Hilgers. Hilgers befüchtet, dass Familien mit Kindern nächstes Jahr mit den Regelsätzen im Bürgergeld nicht auskommen. Die Erhöhung komme zu spät und werde von der Inflation direkt wieder aufgefressen, sagt er.

Er fordert außerdem, dass der Mindestlohn weiter steigt: auf mindesten 13 Euro - besser auf 14. Laut Hilgers würde das dabei helfen, dass weniger Familien in Armut leben müssen. Im Moment liegt der Mindestlohn bei 12 Euro. Hilgers spricht sich außerdem für weitere Sofortzuschläge für Kinder im nächsten Jahr aus. Die Politik dürfe Familien in der Not nicht hängenlassen, mahnt er.

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