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Ein Jahr auf Bewährung für Kaarster Briefträger
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Ein Jahr auf Bewährung für Kaarster Briefträger

Ein 37-jähriger ehemaliger Postbote aus Kaarst ist zu einem Jahr auf Bewährung verurteilt worden. Er hat zehntausende Briefe versteckt, um seiner überforderten Freundin zu helfen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 29.07.2026 12:42

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Vor dem Amtsgericht in Krefeld musste sich ein 37-jähriger Mann aus Kaarst wegen der Verletzung des Postgeheimnisses verantworten. Der ehemalige Postbote wurde zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt. Vor Gericht räumte er ein, massenhaft Briefe absichtlich versteckt zu haben. Aufgeflogen war die Tat, als zahlreiche Postsendungen in einem Papiercontainer und im Keller der Zusteller entdeckt wurden.

Als Motiv für die Tat gab der Angeklagte an, seine damalige Freundin geschützt zu haben. Die zweifache Mutter war ebenfalls als Postbotin tätig und mit dem Arbeitsaufkommen überfordert. Um ihr eine drohende Kündigung zu ersparen, ließ er die Sendungen verschwinden. Insgesamt ging es laut bisherigen Informationen um knapp 32.000 Briefe, wobei das Gericht dem Kaarster letztlich nur gut 80 konkrete Fälle juristisch nachweisen konnte.

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