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Einige Kommunen im Rhein-Kreis Neuss erhöhen die Grundsteuer B
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Einige Kommunen im Rhein-Kreis Neuss erhöhen die Grundsteuer B

In vier der acht Kommunen im Rhein-Kreis Neuss steigt in diesem Jahr die Grundsteuer B. Der Bund der Steuerzahler kritisiert die finanzielle Belastung für Eigentümer und Mieter.

Veröffentlicht: Dienstag, 28.07.2026 09:11

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Die angespannte Finanzlage vieler Kommunen wirkt sich direkt auf die Geldbeutel der Bürger im Rhein-Kreis Neuss aus. Nach neuen Daten des Bundes der Steuerzahler zur Grundsteuer B steigen die Abgaben in der Region spürbar. Insgesamt vier der acht Kreis-Kommunen haben den Hebesatz in diesem Jahr erhöht. Das trifft sowohl Immobilienbesitzer als auch Mieter, da die Kosten in der Regel über die Nebenkostenabrechnung weitergegeben werden.

Den deutlichsten Anstieg verzeichnet Meerbusch: Hier kletterte der Hebesatz um 255 Punkte auf nun 680 Punkte. Auch in Kaarst, Neuss und Rommerskirchen müssen die Menschen künftig mehr bezahlen. Spitzenreiter bei der steuerlichen Belastung ist die Stadt Neuss, die mit einem Hebesatz von 800 Punkten den absolut höchsten Wert im gesamten Rhein-Kreis aufruft. In den übrigen Städten und Gemeinden - Dormagen, Grevenbroich, Jüchen und Korschenbroich - bleiben die Sätze im Vergleich zum Vorjahr immerhin unverändert.

Der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen übt scharfe Kritik an der landesweiten Entwicklung. Die Interessenvertretung bemängelt, dass viele Kommunen versuchen würden, ihre massiven Finanzlöcher durch immer höhere Steuern zu stopfen. Laut den Experten ist die finanzielle Belastungsgrenze der Bürgerinnen und Bürger jedoch bereits längst überschritten.

Ein Blick auf die genauen Zahlen verdeutlicht die regionalen Unterschiede: Während Rommerskirchen mit 585 Punkten trotz Erhöhung noch den niedrigsten Wert der Anpasser aufweist, liegt Kaarst nun bei 650 Punkten. Unter den Kommunen ohne aktuelle Erhöhung ist Dormagen mit 610 Punkten am günstigsten, gefolgt von Korschenbroich (690), Jüchen (695) und Grevenbroich (703).

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