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Ende für "Hahneköppen" im Rhein-Kreis Neuss
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Ende für "Hahneköppen" im Rhein-Kreis Neuss

Brauchtumsvereine im Rhein-Kreis Neuss dürfen keine Hähne für das Ritual des "Hahneköppen" töten.

Veröffentlicht: Mittwoch, 05.06.2024 08:50

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Nach heftigen Protesten und Strafanzeigen der Tierschutz-Organisation Peta hat das Land NRW reagiert. Der Rhein-Kreis Neuss bestätigt, dass das Töten eines Tiers ohne vernünftigen Grund verboten sei. Dazu gehören demnach auch Brauchtumsveranstaltungen. Beim Hahneköppen auf der Kirmes in Langwaden zum Beispiel wird der Hahnenkönig dadurch ermittelt, dass Anwärter auf einem Karussell sitzend, den Kopf des hängenden Hahns durchtrennen. Dieser ist jedoch bereits tot. Ähnliche Veranstaltungen gibt es im unserem Kreis auch in Lüttenglehn, Münchrath, Helpenstein und Speck-Wehl. Die Brauchtumsvereine haben jetzt von der Kreisverwaltung entsprechende Infos über die aktuelle Regelung bekommen. Für den Ursprung des "Hahneköppen" gibt es unterschiedliche geschichtliche Erklärungen.

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