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Entlastung der Notaufnahmen: Reaktionen aus dem Kreis
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Entlastung der Notaufnahmen: Reaktionen aus dem Kreis

Ohne wirklich dringende Beschwerden in die Notaufnahme? Das soll künftig verhindert werden. Die Pläne stammen von Bundes-Gesundheitsministerin Warken.

Veröffentlicht: Freitag, 24.04.2026 05:24

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Demnach sollen Patienten, die Hilfe brauchen aber kein medizinscher Notfall sind, erst die Servicenummer 116117 anrufen. Sollte dennoch ein Notfall vorliegen, ist eine enge Zusammenarbeit mit den Rettungsleitstellen vorgesehen.

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Was sagen die Krankenhäuser im Rhein-Kreis Neuss zu den Plänen?

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Am Neusser Johanna-Etienne Krankenhaus gibt es auch eine Notdienstpraxis der KVNO. Dazu Thorsten Reith, ärztlicher Leiter in der Notfallambulanz des Johanna-Etienne Krankenhauses:

"Die geplante Reform der Notaufnahmen ist richtig – entscheidend ist jetzt, dass sie im Alltag auch funktioniert. Am Johanna- Etienne Krankenhaus setzen wir zentrale Elemente bereits heute um: Gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung steuern wir Patienten über einen gemeinsamen Tresen direkt in die passende Versorgung. Unsere Erfahrung zeigt: Genau diese klare und verbindliche Steuerung ist der Schlüssel, um Notaufnahmen spürbar zu entlasten.  Damit das flächendeckend gelingt, braucht es funktionierende digitale Prozesse und klare Rahmenbedingungen. Nur so können Patienten schnell und zielgerichtet dorthin gelenkt werden, wo sie optimal versorgt werden. Die Richtung stimmt – jetzt kommt es auf die konsequente Umsetzung an." 
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Entlastung der Notaufnahmen: Reaktionen aus dem Kreis
© St. Augustinus Gruppe
Das Neusser Johanna-Etienne Krankenhaus.
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Am Rheinland-Klinikum Dormagen gibt es eine weitere Notdienstpraxis. Es gibt auch speziell eine für Kinder - die ist am Neusser Lukaskrankenhaus zu finden. Dr. Matthias Laufenberg, Chefarzt und Direktor des Zentrums für Akut- und Notfallmedizin am Rheinland Klinikum:

„Allein bezogen auf das Ziel einer engeren Vernetzung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes (116 117) mit der Rettungsleitstelle (112), um Notfälle von Nicht-Notfällen zu trennen, ist der Entwurf aus unserer Sicht im Grundsatz begrüßenswert."


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Entlastung der Notaufnahmen: Reaktionen aus dem Kreis
© Rheinland Klinikum
Das Rheinland-Klinikum in Dormagen.
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Der Entwurf von Bundes-Gesundheitsministerin Warken soll jetzt dem Bundestag vorgelegt werden.

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