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Erfahrungen mit der Bodycam-App - entwickelt in Grevenbroich
© Peter Mattheisen
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Erfahrungen mit der Bodycam-App - entwickelt in Grevenbroich

Peter Mattheisen aus Grevenbroich hat eine App entwickelt, mit der man sich und andere vor tätlichen Angriffen auf der Straße und zuhause schützen kann.

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Bereits im Januar 2026 haben wir die App zum ersten Mal vorgestellt (siehe Infos unten). Seit dem haben sich bereits 500 Leute für die App registriert. Einige Nutzerinnen haben uns jetzt gesagt, warum und wo sie die App nutzen.

"Erstens, wenn ich alleine zum Parkplatz gehe, weil er ein bisschen abgelegen ist. Das zweite Mal habe ich, als ich nach Hause kam, gesehen, dass das Licht brannte und wusste nicht, ob ich es angelassen hatte oder ob jemand in der Wohnung ist." (Barbara)
"Ich bin viel alleine unterwegs, sowohl im städtischen Bereich als auch im Wald. Entsprechend oft in Situationen, die kritisch werden könnten, die ich in der Vergangenheit auch schon krass erlebt habe." (Petra)
"Wichtig und sehr gut finde ich, dass die App meinen Standort unmittelbar nach Starten der App an meinen Ehemann übermittelt. Das gibt mir ein gutes Gefühl." (Ulrike)
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Über die Bodycam-App

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Peter Mattheisen hat lange in der IT-Branche gearbeitet und als er in Rente gegangen ist, hat er sich vertieft mit dem Programmieren befasst. Durch die vielen negativen Nachrichtenmeldungen, in denen es um Angriffe auf der Straße und im häuslichen Umfeld geht, wollte Peter etwas entwickeln, dass Menschen schützen kann:

"Mich körperlich gegen jemanden zu wehren, der 40 Jahre junger und 20 Kilo schwerer ist, ist aussichtslos. Da habe ich gedacht: Es wäre gut, wenn ich dem potentiellen Angreifer übermitteln kann, dass ich jetzt mit einer Videoaufnahme starte, die er unter keinen Umständen löschen kann."

Die App ist kostenlos.

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Wenn man in einer Gefahrensituation ist, kann man nur durch Klicken auf die App, die Aufnahme starten. Nach einem drei-Sekunden-Timer sieht sich der Angreifer selbst im Handy und hört zusätzlich eine Stimme:

"Ihre Identität wird von dieser Videokamera erfasst und die Daten in Echtzeit in die Cloud übertragen. Eine Zerstörung des Geräts ist zwecklos. Die Standortdaten wurden erfasst und der Videoaufnahme hinzugefügt."

Parallel bekommt der oder die Notfallkontakte eine Benachrichtigung per Mail oder SMS:

"Meine Frau zum Beispiel könnte durch Anklicken des Links mitschauen was meine Kamera gerade aufnimmt. Anschließend wenn die Aufnahme endet, ist diese über den Link und in der Cloud erreichbar.

Nach einem Tag werden die Aufnahmen und Standortangaben aus Datenschutzgründen gelöscht.

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Die rechtliche Grundlage hat Peter Mattheisen mit einer Anwältin besprochen. So ist es erlaubt mit der App in Notsituationen fremde Menschen zu filmen. Das ist mit der Datenschutzgrundverordnung gesichert. Wenn es in Einzelfällen vor Gericht geht, liegt es aber am jeweiligen Richter, ob die Aufnahme als Beweismittel genutzt werden kann. Die Aufnahmen dürfen aber unter keinen Umständen auf Social Media gepostet werden.

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Die Website findet ihr hier. Dort könnt ihr euch die Erklärvideos nochmal in Ruhe anschauen und findet zusätzliche Hilfen. Weitere Infos gibt es auch auf seinem Instagram-Kanal.

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