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Erfolgreiche Sprengung einer Bombe in Kaarst-Holzbüttgen
© Stadt Kaarst
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Erfolgreiche Sprengung einer Bombe in Kaarst-Holzbüttgen

In Kaarst-Holzbüttgen ist am Mittwochnachmittag (06.07.22) eine 250-Kilogramm-Bombe kontrolliert gesprengt worden. Eine Entschärfung war nicht möglich.

Veröffentlicht: Mittwoch, 06.07.2022 16:45

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Das lag am Zustand des Zünders. Der Kampfmittelräumdienst musste daher den Blindgänger in unmittelbarer Nähe des Fundortes kontrolliert sprengen. Zur Absicherung der Sprengung wurden rund 60 Kubikmeter Sand und 40.000 Liter Wasser benötigt. Ab etwa 18:45 Uhr konnten alle Sperrungen und Evakuierungsmaßnahmen aufgehoben werden.

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Erfolgreiche Sprengung einer Bombe in Kaarst-Holzbüttgen
© Stadt Kaarst
Die Sprengstelle: Die Bombe liegt in einer Grube, gut abgedeckt mit Sand.
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Originalmeldung:

Im Gewerbegebiet Hüngert ist an der Daimlerstraße bei Sondierungsarbeiten eine 250-Kilogramm-Bombe mit Aufschlagzünder gefunden worden. Die Entschärfung des Blindgängers durch den Kampfmittelräumdienst wird noch am Mittwoch (06.07.22) erfolgen.

+++ Update 18:45 Uhr +++

Die Sprengung ist um 18:36 Uhr erfolgreich erfolgt. Der bisher gesperrte Bereich wird nun freigegeben. Die Einwohnerinnen und Einwohner können in ihre Wohnhäuser zurückkehren.

+++ Update 18:15 Uhr +++

Wegen einiger Personen im Evakuierungsradius verzögert sich die Sprengung auf ca. 18.30 Uhr. Damit ist mit einer Freigabe des gesamten Bereich gegen 19 Uhr zu rechnen.

+++ Update 17:00 Uhr +++

Die vorbereitenden Maßnahmen sind fast abgeschlossen. Vor der Sprengung wird am Boden und per Luftaufklärung noch einmal sichergestellt, dass sich keine Personen mehr im Evakuierungsradius befinden. Mit einer Freigabe des gesamten Bereichs wird gegen 18.30 Uhr gerechnet.

+++ Update 15:45 Uhr +++

Der Kampfmittelräumdienst kann die Bombe nicht vor Ort entschärfen. Der Blindgänger wird nun in unmittelbarer Nähe des Fundortes im weiteren Verlauf des Tages kontrolliert gesprengt. Die entsprechenden Vorbereitungen dieser Sprengung laufen an. 60 Kubikmeter Sand und 40.000 Liter Wasser werden zur Absicherung der Sprengung benötigt. Damit verlängern sich die Evakuierungsmaßnahme sowie die Sperrung des erweiterten Radius voraussichtlich bis in die Abendstunden.

 +++ Update 15:15 Uhr +++

Die Evakuierung im inneren Radius ist abgeschlossen. Nun trifft der Kampfmittelräumdienst ein. Im Anschluss wird sich das weitere Vorgehen und der Zeitpunkt der Entschärfung entscheiden.

+++ Update 14:30 Uhr +++

Die Linie S 28 der Regiobahn wird ab sofort am Haltepunkt Ikea Kaarst vorbeifahren. Die nächste Haltemöglichkeit ist Kaarst Mitte/Holzbüttgen bzw. Neuss Hbf. Der Bahnbetrieb der Regiobahn wird auf Kaarster Stadtgebiet auch während der Sperrung aufrechterhalten. Weitere Infos auf den Seiten der Regiobahn und des VRR.

Evakuierung/Sperrungen

Aus Sicherheitsgründen wird in den kommenden Stunden ein Umkreis von 350 Metern rund um die Fundstelle evakuiert. Neben den anliegenden gewerblichen Betrieben sind in diesem Radius auch rund 200 Personen in Wohngebäuden und zwei Flüchtlingsunterkünften betroffen. Für die evakuierten Personen wird eine zentrale Sammelstelle eingerichtet – für Personen mit aktueller Corona-Erkrankung im Albert-Einstein-Forum, für alle anderen Personen in der Stadtparkhalle. Mitarbeiter der Polizei und des Ordnungsamtes riegeln das Areal rund um den Fundort ab, damit Straßen und Wege nicht weiter befahren werden können. Über den Evakuierungsradius hinaus werden weitere rund 600 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb eines 600-Meter-Radius aufgefordert, sich für die Dauer der Entschärfung innerhalb von Gebäuden aufzuhalten. Davon ist auch das Einrichtungshaus Ikea betroffen. Kundinnen und Kunden werden gebeten, ab sofort nicht mehr in Richtung des Einrichtungshauses zu fahren. Entsprechende Sperrungen werden eingerichtet. Auch die anderen Gewerbebetriebe innerhalb der Radien sind nicht mehr anzusteuern. Auch die S28 wird ihren Fahrbetrieb für die Dauer der Entschärfung voraussichtlich einstellen. Fahrgäste der Regiobahn werden gebeten, sich über den VRR beziehungsweise die Regiobahn über eventuelle Fahrplanänderungen zu informieren.

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