
Erftverband für Rheinwasser-Transportleitung
Der Erftverband setzt sich für die geplante Rheinwassertransportleitung von Dormagen-Rheinfeld nach Grevenbroich-Frimmersdorf ein.
Veröffentlicht: Mittwoch, 14.06.2023 15:34
Mit dem Wasser aus dem Rhein soll im heutigen Tagebau Garzweiler ein Restsee entstehen. Kritik kommt aus Dormagen. Der Erftverband befürwortet das Projekt. Die Leitung sei alternativlos, so der Erftverband. Denn nur damit könnten die Grundwasserstände nach dem Ende des Braunkohleabbaus wieder schnell ansteigen. Aktuell sorgt RWE noch dafür, dass die Erft und die Gebiete drumherum genügend Wasser bekommen. Denn um die Tagebaue trocken zu halten, fördert das Unternehmen jährlich fünfhundert Millionen Kubikmeter Grundwasser. Davon wird ein großer Teil in die Erft geleitet. Mit dem Ende der Braunkohle 2030 endet dieses Verfahren allerdings. Dann droht der Grundwasserspiegel gravierend abzufallen.