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Erhalt der Tagebau-Dörfer gefordert
© MWIDE NRW/G. Jäger
Im Rheinischen Braunkohlerevier sollen 2030 erste Kraftwerke vom Netz gehen.
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Erhalt der Tagebau-Dörfer gefordert

Das Braunkohlekraftwerk in Grevenbroich soll dabei helfen, die vom Tagebau bedrohten Dörfer in Garzweiler und am Hambacher Wald zu erhalten.

Veröffentlicht: Donnerstag, 24.10.2019 13:04

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Einen entsprechenden Voschlag haben verschiedene Umweltverbände jetzt in einem offenen Brief NRW-Ministerpräsident Laschet gemacht. Der Brief kommt unter anderem vom Bund für Umwelt und Naturschutz, Greenpeace und der Klima-Allianz. Sie sind der Meinung, die betroffenen Dörfer müssen nicht abgerissen werden, weil die Braunkohle dort nicht mehr benötigt wird. Sie berufen sich dabei auf eine Forderung der Kohlekomission. Die will, dass die Kraftwerksleistung in den nächsten drei Jahren um eine bestimmte Gigawattzahl reduziert wird. Die Umweltschützer fordern, dass das im Rheinischen Revier passiert - unter anderem über das Kraftwerk Neurath. So könnten die Garzweiler-Dörfer vor dem Abriss gerettet werden.

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