
Ermittlungen wegen Sabotage in Umspannanlage
Nach dem Kurzschluss der Umspannanlage Rommerskirchen ermittelt die Polizei wegen Sabotage.
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Die Anlage liegt trotz des Namens auf Bergheimer Stadtgebiet. Zwei mögliche Richtungen stehen im Fokus der Ermittlungen: fremdstaatliche Akteure und Linksextremismus. Unbekannte hätten Kabel über die Oberleitung gebracht und so einen Kurzschluss verursacht, sagte NRW-Innenminister Reul:
"Es besteht der Anfangsverdacht einer verfassungsfeindlichen Sabotage. Das war Absicht. Wer da ran geht, greift unser Land an."
Ob es einen Zusammenhang mit dem Geschehen in Brandenburg gebe, werde geprüft. Als Folge der Störung am Umspannwerk gingen fünf RWE-Braunkohle-Kraftwerksblöcke an den Standorten Neurath und Niederaußem vom Netz. Laut dem Energieunternehmen sollen einige Blöcke am Mittwoch (02.09.) nach und nach wieder ans Netz gehen. Zum kommenden Wochenende sollen weitere zwei Blöck in Niederaußem wieder zugeschaltet werden. Die Stromversorgung sei durch den Vorfall nicht gefährdet gewesen, heißt es weiter.