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Erstes Präsenz-Semester an Unis
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Erstes Präsenz-Semester an Unis

Seit zwei Jahren hat es kein richtiges Präsenz-Semester mehr gegeben. Verantwortlich dafür ist die Corona-Pandemie und damit verbundene Einschränkungen. Wir haben geschaut, wie das erste Präsenz-Semester so läuft.

Veröffentlicht: Donnerstag, 07.04.2022 12:51

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Anfang April ist das neue Semester und damit das erste „richtige“ Präsenz-Semester seit Corona gestartet. Über zwei Jahre lang waren nur wenige Veranstaltungen vor Ort möglich. Mit dem Semesterstart Anfang April kehrt jetzt aber wieder ein bisschen Normalität zurück. Seit einer Woche laufen jetzt die ersten Vorlesungen und Seminare. Die Hochschulen in den angrenzenden Städten des Rhein-Kreis Neuss zeigen sich zufrieden mit der Umsetzung der Corona-Regeln. Wir haben dazu mit den Hochschulen und Studierenden gesprochen. Hörsäle, Bibliotheken und Mensen haben wieder weitestgehend geöffnet. Wie das alles genau funktioniert, das entscheiden die Hochschulen. Es gibt weiterhin Maßnahmen und Regeln, wie 3G oder Konzepte, damit es nicht zu voll oder zu eng wird. So ist an der Uni in Düsseldorf das Tragen einer Maske in den Gebäuden weiterhin vorgeschrieben. Das funktioniert alles auch bisher ganz gut. Die Zahlen sind aber weiterhin hoch und viele Studierende trotzdem auch zwiegespalten zwischen Freude und Vorsicht.

"Ich habe Verständnis für die, die sagen, es ist mir noch zu riskant, mit so vielen Menschen. (Das) Mache ich in meiner Freizeit nicht und muss es jetzt aber machen, um in der Uni teilzunehmen. Ich fände es gut, wenn es da einfach eine Regelung gäbe, dass man sowohl in Präsenz und auch alles online machen kann." (Studentin Julia)

Online Angebote gibt es weiterhin. Allerdings nur da, wo es sich lohnt, wie bei großen Vorlesungen.

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Die Meinungen gehen an einigen Stellen aber auch auseinander. Das ist zum Beispiel beim Masketragen der Fall. Sinnvoll finden das alle, aber…

"Wir sitzen da auf Abstand in Seminarräumen und, wenn ich in einen Club gehe, dann kann ich die Maske abnehmen. Und ich glaube vor allem im Seminarraum würde es helfen, wenn man seine Kommilitonen auch ein bisschen besser kennenlernt." (Studentin Greta)

Und das geht für diese Studentin mit Maske einfach leichter. Andere tragen die Maske aber auch an Orten, wo es eigentlich nicht vorgeschrieben ist. Alles damit das Studieren wieder möglichst normal möglich ist. Online-Uni war nämlich für viele Studierende echt ein Problem.

"Ich hatte die ersten beiden Semester ziemliche Probleme damit abschalten zu können. Wenn ich Vorlesungen hatte und die Vorlesung vorbei war, hatte ich irgendwie den ganzen Tag Zuhause trotzdem das Gefühl was für die Uni tun zu müssen." (Student Robin)

Oben drauf kommen dann vielleicht noch Probleme mit dem Internet oder den Studien-Inhalten. Eine Situation, die für viele zu einem Problem wurde. Die Online-Uni hatte aber auch Vorteile.

"Es war so für mich aber viel leichter mein Studium mit meinem Job zu vereinbaren. Dadurch, dass ich die Wege nicht hatte, dass Einiges auch abends war." (Studentin Julia)

Es gibt aber auch Studierende, die das richtige Studieren nach zwei Jahren Online-Uni nicht kennen. Für die ist die Zeit jetzt umso wichtiger.

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