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Erzbistum verteidigt Vorgehen bei überschuldetem Priester
© Erzbistum Köln / Kasiske
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Erzbistum verteidigt Vorgehen bei überschuldetem Priester

Nach massiver Kritik - auch vom Katholikenrat im Rhein-Kreis Neuss - hat das Erzbistum Köln sein umstrittenes Vorgehen im Fall eines überschuldeten Priesters verteidigt.

Veröffentlicht: Mittwoch, 20.04.2022 04:00

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Es habe sich hier um eine akute und völlig außergewöhnliche persönliche Notlage gehandelt, heißt es in einer Stellungnahme an die Deutsche Presse-Agentur. Demnach würden außerdem keine Erkenntnisse vorliegen, dass es sich bei den Schulden des Priesters um Spielschulden gehandelt habe. Das Geld sei außerdem aus einem Sondervermögen genutzt worden und nicht aus dem Topf, der für die Zahlung von Leistungen an Betroffene von sexualisierter Gewalt vorgesehen war und ist, hob das Erzbistum hervor.

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