
Falsche Impfpässe verkauft: Neusserin vor Gericht
Eine 40-Jährige aus Neuss muss sich vor dem Amtsgericht Düsseldorf verantworten. Sie soll in 63 Fällen falsche Corona-Zertifikate verkauft und damit Geld verdient haben.
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Vor dem Amtsgericht Düsseldorf muss sich eine 40-jährige Frau aus Neuss verantworten. Sie soll während der Corona-Pandemie gefälschte Impfausweise und digitale Impfzertifikate verkauft haben. Laut Anklage arbeitete sie damals als medizinische Fachangestellte in einer Arztpraxis in Düsseldorf und nutzte diese Position für die Fälschungen.
63 Fälle - nie eine echte Impfung
In insgesamt 63 Fällen soll die Angeklagte Impfausweise und digitale Corona-Zertifikate ausgestellt haben, obwohl die jeweiligen Personen gar nicht geimpft worden waren. Die Bescheinigungen stellte sie laut Ermittlern auf Bestellung aus. Pro gefälschtem Dokument verlangte sie den Gerichtsakten zufolge 150 Euro.
Staatsanwaltschaft: Gezieltes Geschäftsmodell
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die 40-Jährige die Fälschungen bewusst als dauerhafte Einnahmequelle aufgebaut hat, um damit ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Die Frau gilt bis zu einem rechtskräftigen Urteil als unschuldig.