
Falscher "Earl of Bristol" aus Neuss erneut vor Gericht
Ein falscher Adeliger aus Neuss muss sich ab Dienstag (24.08.) erneut vor Gericht verantworten.
Veröffentlicht: Dienstag, 24.08.2021 04:00
Der selbst ernannte „Earl of Bristol“ soll durch diverse Betrügereien einen Schaden von 8000 Euro verursacht haben. Der 25-jährige war erst vor kurzem vom Amtsgericht Mönchengladbach zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. "Alles, was sie uns hier berichtet haben, war von vorne bis hinten gelogen", hatte der zuständige Richter in seiner Urteilsbegründung vor wenigen Monaten gesagt. Der junge Mann aus Neuss hatte behauptet, er sei der Sohn eines englischen Adeligen, sein Vater sei bedauerlicherweise im Afghanistan-Krieg getötet worden. Auch, als er von seinem wahren Vater aus Neuss im Prozess identifiziert wurde, blieb der falsche Earl of Bristol bei seiner Darstellung. Jetzt geht es erneut um Betrügereien. Er soll sich unter Vorgabe falscher Tatsachen eine Wohnung, ein Auto und ein Handy erschwindelt haben.