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Filteranlage für die Erft kommt später
© NE-WS 89.4
Die Erft bei Grevenbroich-Wevelinghoven.
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Filteranlage für die Erft kommt später

Die Erft im Rhein-Kreis Neuss soll natürlicher werden. Eine wichtige Filteranlage gegen Schwermetalle kommt aber wohl erst Ende 2031.

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Die Erft im Rhein-Kreis Neuss soll wieder natürlicher fließen. Das Projekt steht aber vor Problemen, weil aus der Eifel giftige Schwermetalle in den Fluss gelangen. Eine dafür dringend nötige Filteranlage kommt nach Angaben des Erftverbands später als geplant. Eigentlich sollte die Anlage ab 2028 laufen. Auf Anfrage von NE-WS 89.4 teilte der Erftverband mit, dass es nun wohl Ende 2031 wird. Im Idealfall könne die Anlage schon 2030 fertig sein. Verbindlich zusagen könne der Verband das derzeit aber noch nicht.

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Filteranlage für die Erft braucht mehr Zeit

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Die Planung der Filteranlage ist laut Erftverband sehr aufwendig. Der Grund: Die Anlage muss sehr große Wassermengen reinigen. Sie soll verhindern, dass jedes Jahr rund 50 Tonnen Schwermetalle aus einem alten Bergwerk in die Erft gelangen. Bisher werden die Schadstoffe durch Wasser aus den Tagebauen stark verdünnt. Wenn die Tagebaue in den kommenden Jahren schließen, fällt dieses Wasser weg. Dann würden die Schadstoffe im Fluss deutlich steigen.

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Land NRW soll Baukosten übernehmen

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Die Kosten für den Bau der Filteranlage übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen. Der genaue Vertrag muss nach Angaben des Erftverbands aber noch unterschrieben werden.

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