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Geplantes EU-Verbot bedroht Kunstrasenplätze
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Geplantes EU-Verbot bedroht Kunstrasenplätze

Im Rhein-Kreis Neuss könnten zahlreiche Kunstrasenplätze zum Sanierungsfall werden. Die EU will den Einsatz von Gummi-Granulat auf Kunstrasenplätzen ab 2022 verbieten.

Veröffentlicht: Montag, 22.07.2019 05:50

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In Grevenbroich beispielsweise wären von der Regelung fünf Kunstrasenplätze und drei Kleinspielfelder betroffen. Das Granulat wird auf Kunstrasenplätzen zwischen die Halme gestreut und steht im Verdacht umweltschädlich zu sein. Bei Regen soll es als Mikroplastik in Erdboden und Grundwasser ausgewaschen werden. Ein Verbot der EU würde enorme Sanierungskosten nach sich ziehen. Experten sprechen von hohen fünfstelligen Summen pro Platz. Damit nicht tausende Plätze schließen müssen, hat sich Bundesinnenminister Horst Seehofer jetzt für eine Übergangsregelung eingesetzt. Kunstrasen-Hockeyplätze sind nicht betroffen, weil sie anders aufgebaut sind. 


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