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Chempark Dormagen
© Bayer AG
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Gericht befasst sich mit CO-Pipeline zum Dormagener Chempark

Die umstrittene Gas-Pipeline zwischen den Chemparks Dormagen und Krefeld-Uerdingen beschäftigt ab Mittwoch (19.08.) das Oberverwaltungsgericht Münster.

Veröffentlicht: Mittwoch, 19.08.2020 04:42

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Es gibt eine mündliche Verhandlung zu einer Klage von vier Privatpersonen. Sie fürchten Vergiftungen, falls die Pipeline mit dem geruchslosen und giftigen Kohlenmonoxid ein Leck bekommt. Sie kritisieren unter anderem auch den Verlauf der Trasse. Dieser sei fehlerhaft, sagen sie. Außerdem halten sie die Sicherungsmaßnahmen für nicht ausreichend. Die CO-Pipeline ist schon seit einigen Jahren fertig. Weil es aber immer wieder Klagen gibt, ist sie noch nicht in Betrieb. Die Leitung führt von Krefeld größtenteils rechtsrheinisch über Düsseldorf, Hilden und Monheim und überquert dann noch einmal den Rhein nach Dormagen. Dabei geht sie teilweise an Wohngebieten vorbei. Ein Urteil in dem Verfahren soll noch in diesem Monat fallen.

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