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Symbolbild Stadt Dormagen
© NE-WS 89.4
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Gerichtsprozess um Gerüst nach Kirchenbrand

Am Landgericht Düsseldorf geht am Freitag (24.05) der Prozess zwischen einer Dormagener Gerüstbaufirma und der katholischen Kirchengemeinde St. Peter in Friedrichstadt in eine neue Runde.

Veröffentlicht: Freitag, 24.05.2019 06:05

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Nach dem Brand der Kirche vor zwölf Jahren hatte das Unternehmen aus Stürzelberg ein Gerüst errichtet und dafür anschließend knapp 200.000 Euro in Rechnung gestellt. Die Kirche allerdings hat davon bislang nur rund 30.000 Euro gezahlt. Seit Jahren bereits zanken sich die Gerüstbaufirma und die Kirche vor Gericht. Die Kirche hält die Forderungen der Gerüstbaufirma für überzogen und will nicht mehr Geld zahlen, deshalb wurde zuletzt auch ein Gutachter eingeschaltet. Das Unternehmen wiederum behauptet, die enorme Dimension des Gerüsts sei nach dem Brand zwingend nötig gewesen. Deshalb pocht die Firma auch auf Zahlung der ausstehenden 160.000 Euro. Nun soll das Landgericht entscheiden, wie es weitergeht. Bei dem Brand 2007 war ein Millionenschaden entstanden.

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